Der Staat in der Antike
Wesensmerkmale
Gemeinsame Merkmale der antiken Staaten sind die Entstehung als Reaktion auf veränderte Lebensbedingungen und wachsende Unübersichtlichkeit der gesellschaftliche Organisation, die Verminderung personaler Autorität durch eine Versachlichung der Herrschaft (Selbstbindung des Herrschers an Gesetze, bindende Verwaltungsregeln, Schaffung von Institutionen und Ämtern) sowie die Verwirklichung eines Staatsziels, nämlich die Schaffung von Ordnung und Rechtssicherheit im Innern.
In der Antike trat Herrschaft als Mittel der Herstellung und dauerhaften Gewähr der gesellschaftlichen Ordnung durch den oder die Träger von Herrschaft mit Zustimmung bzw. Duldung der Beherrschten in drei Grundformen auf: Monarchie, Aristokratie/Oligarchie und Demokratie/Republik.
- Wesensmerkmale
- Grundzüge der historischen Entwicklung
- Politische Herrschaft im Alten Orient und in Griechenland
- Politische Herrschaft im Römischen Reich
Bibliografie:
- Artikel Staat. In : Der neue Pauly. Enzyklopädie der Antike. Bd. 11. Sp. 873-877. Stuttgart, Weimar. 2001
- Ingemar König, Der römische Staat. Ditzingen 2007
- Michael Stahl, Gesellschaft und Staat bei den Griechen. 2 Bde. Paderborn. 2003









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