Die Geschichte Berlins
Ur- und Frühgeschichte
Erste Spuren menschlicher Besiedlung des Berliner Raumes stammen aus der mittleren Altsteinzeit (um 50 000 v. Chr.). Um 3500 v. Chr. bilden sich - stark verzögert im Vergleich zum südlichen Mitteleuropa - entlang von Spree und Havel erste bäuerliche Siedlungen heraus, deren sesshafte Bewohner Ackerbau und Viehzucht betreiben. Damit beginnt die kontinuierliche Siedlungsgeschichte des Berliner Raumes. Ab dem 7. Jahrhundert wandern slawische Stämme in diese Region ein, die ihre Vorherrschaft bis Mitte des 12. Jahrhunderts behaupten können. Ab 1160 siedeln zunehmend deutsche Bauern und Handwerker in dem von Albrecht dem Bären eroberten Gebiet. Ende des 12. Jahrhunderts gründeten durchreisende Kaufleute, vermutlich vom Niederrhein kommend, auf zwei benachbarten Spreeinseln erste Niederlassungen: Berlin und Cölln.
- Ur- und Frühgeschichte
- Doppelstadt Berlin-Cölln im 13. und 14. Jahrhundert
- Residenz der Hohenzollern seit dem 15. Jahrhundert
- Reformation und Dreißigjähriger Krieg - von der Mitte des 16. bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts
- Aufschwung unter Friedrich Wilhelm I., dem Großen Kurfürsten, ab Mitte des 17. Jahrhunderts
- "Haupt- und Residenzstadt Berlin" seit dem 18. Jahrhundert
- Reformen, Industrialisierung und Reichshauptstadt im 19. Jahrhundert
- Erster Weltkrieg, Novemberrevolution und "Goldene Zwanziger"
- Berlin im Zentrum nationalsozialistischer Herrschaft 1933 bis 1945
- Wiederaufbau und Viersektoren-Stadt
- Kalter Krieg, Blockade und Teilung
- Im Schatten der Mauer
- Fall der Mauer und Vereinigung
Bibliografie:
- Berlin Handbuch: Das Lexikon der Bundeshauptstadt, Berlin 1993
- Chronik Berlins, Gütersloh 1997
- Chronik der Metropolen: Berlin, Gütersloh 2003
- Michael Winteroll, Geschichte Berlins, Berlin 2004
- Wolfgang Ribbe, Geschichte Berlins, 2 Bde. Berlin 2002
- Eckhart D. Stratenschulte: Kleine Geschichte Berlins, München 2004









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