Die Geschichte der Schweiz
Eckdaten der Geschichte
- 58 v. Chr.: Julius Cäsar besiegt die keltischen Helvetier bei Bibracte.
- 15. v. Chr.: Die ganze Schweiz ist Teil des Römischen Reiches.
- 537: Die Schweiz steht vollständig unter fränkischer Herrschaft.
- 934: Gründung des Benediktinerklosters Einsiedeln über dem Grab des 861 von Räubern erschlagene Einsiedlers Meinrad.
- 1291: Die reichsunmittelbaren Talschaften Uri und Schwyz sowie Nidwalden erneuern ihren Beistandsbund gegen die Habsburger.
- 1315: Sieg der Eidgenossen bei Morgarten über Habsburg
- 1332: Der Bund wächst um Luzern, Zug (1350) und Zürich (1351).
- 1352: Glarus wird von den Eidgenossen erobert.
- 1353: Mit der Aufnahme Berns entstehen die so genannten Acht Alten Orte.
- 1386: Sieg der Eidgenossen über das Heer des Herzogs Leopold III. von Österreich bei Sempach.
- 1388: Siegreiche Schlacht der Glarner und Schwyzer bei Näfels
- 1451: St. Gallen und Schaffhausen (1454) werden so genannte Zugewandte Orte der Eidgenossenschaft.
- 1474: Kriegserklärung Berns an das Herzogtum Burgund. Die Burgunderkriege mit Siegen bei Grandson und Murten (1476) und bei Nancy (1477) machen die Schweiz zur militärischen Großmacht.
- 1481: Freiburg und Solothurn kommen zur Eidgenossenschaft.
- 1499: Durch den Sieg im »Schwabenkrieg« macht sich die Eidgenossenschaft unabhängig vom Reich.
- 1501: Basel und Schaffhausen werden eidgenössisch.
- 1513 Mit der Aufnahme von Appenzell entsteht die dreizehnörtige Eidgenossenschaft.
- 1515: Nach der Niederlage bei Marignano (Norditalien) gegen König Franz I. von Frankreich beginnt die Neutralitätspolitik.
- 1523: Die Reformation siegt in Basel, Zürich und Bern (1528).
- 1531: In der Schlacht von Kappel der Reformierten gegen die katholischen fünf Inneren Orte (Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug) fällt der Züricher Reformator Huldrych Zwingli.
- 1597: Appenzell wird aus konfessionellen Gründen geteilt.
- 1656: In der ersten Schlacht bei Villmergen besiegen die katholischen Luzerner das Heer der reformierten Berner.
- 1712: Die zweite Schlacht bei Villmergen endet mit dem Sieg der Reformierten.
- 1798: Französische Truppen erobern die Schweiz. Die Helvetische Republik wird als Einheitsstaat gegründet.
- 1803: Napoleon Bonaparte stellt den Föderalismus wieder her. Die Schweiz wird ein Staatenbund mit den sechs neuen Kantonen Aargau, Thurgau, St. Gallen, Waadt, Tessin, und Graubünden.
- 1815: Der Wiener Kongress erkennt die Neutralität der Schweiz (erweitert um Genf, Neuenburg und Wallis) an.
- 1847: Im Sonderbundskrieg unterliegen die Konservativen (die drei Urkantone, Luzern, Zug Freiburg und Wallis) dem Bundesheer.
- 1848: Durch die neue Bundesverfassung wird Bern zur Hauptstadt.
- 1874: Die revidierte Bundesverfassung erweitert die Kompetenzen des Bundes und führt die Volksgesetzgebung durch das Referendum und die Volksinitiative ein (1891).
- 1918: Der erste Landesstreik gibt den Anstoß für soziale Reformen.
- 1920: Die Schweiz tritt dem Völkerbund bei.
- 1960: Die Schweiz ist Mitbegründer der Europäischen Freihandelszone (EFTA).
- 1971: Auf Bundesebene wird das Frauen-Stimm- und Wahlrecht eingeführt.
- 1992: Die Stimmbürger lehnen einen Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum ab.
- 1995: Beginn der Debatte über Raubgold und nachrichtenlose Vermögen
- 2000: Revidierte Bundesverfassung tritt in Kraft
- 2001: Amoklauf im Parlament des Kantons Zug
- 2002: Die Schweiz wird Mitglied der Vereinten Nationen
- Eckdaten der Geschichte
- Geschichte
- Politisches System
Bibliografie:
- Chronik der Schweiz. 1987
- E. Gagliardi: Geschichte der Schweiz (3 Bände), 1939
- U. ImHof: Geschichte der Schweiz, 2001
- U. ImHof, u.a.: Geschichte der Schweiz und der Schweizer (3 Bände), 1982/83
- K. Müller (Hrsg.): Bausteine der Schweiz: Porträt der 26 Kantone, 1987
- Klaus J. Stöhlker, Schweiz im Blindflug. Das Ende der letzten Staatsutopie, 2002









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