Die Kaiser des Römischen Reiches
Einleitung
Cäsar und Augustus hatten durch ihre Politik den Weg in die Monarchie geebnet. Aber für Cäsar war der Griff nach dem Diadem, jener Stirnbinde, die bei den orientalischen Fürsten als Zeichen der Herrscherwürde galt, zum Verhängnis geworden. Augustus hatte seine Lehre daraus gezogen und jeden äußeren Anschein einer monarchischen Herrschaft vermieden. Gleich ihm mieden seine Nachfolger in den ersten drei Jahrhunderten der so genannten Kaiserzeit äußere Symbole eines Monarchen, und in ihren Titulaturen spiegelt sich die staatsrechtliche Unsicherheit ihrer Herrschaft. Bis Diocletian begnügten sie sich offiziell mit der von Augustus so klug entwickelten Würde des Princeps, des ersten Mannes im Senat und damit im Staat. Dementsprechend blieben die alten Institutionen der Republik, Senat, Consuln und die verschiedenen Ämter, weiter bestehen, sanken aber umso mehr zur Bedeutungslosigkeit herab, je stärker die Macht der Kaiser wurde.
- Einleitung
- Herrschertitulatur
- Kaisermorde
- Nachfolgeprobleme und Cäsarenwahn
- Julier und Flavier
- Adoptivkaiser
- Soldatenkaiser und Severer
- Das Dominat
- Stellvertreter Gottes und Gottkaiser
- Die Römischen Kaiser
Bibliografie:
- Hermann Bengtson: Römische Geschichte, München 2001
- Jochen Bleicken: Verfassungs- und Sozialgeschichte des Römischen Kaiserreiches, Teile I und II, Paderborn 41994/95
- Jacob Burckhardt: Die Zeit Constantins des Großen, Leipzig und Stuttgart 1935, Neudruck 1990
- Karl Christ: Geschichte der römischen Kaiserzeit von Augustus bis Konstantin, München 31995
- Ders., Die römische Kaiserzeit. Von Augustus bis Diokletian, München 2001
- Werner Dahlheim: Geschichte der römischen Kaiserzeit, München 21989
- Martin Jehne: Caesar, München 1997









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