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THEMEN

Polargebiete - die kalten Enden der Erde

Einleitung

Sechs lange Monate dauert die Polarnacht ein bitterkaltes, dunkles Halbjahr ohne wärmende Sonne. Um den Winter vergessen zu machen, scheint die Sonne im Hochsommer bis zu 24 Stunden am Tag, aber sie steigt höchstens 23,5° über den Horizont. Nicht nur, dass die flachen Strahlen sich auf eine große Fläche verteilen, Eis und Schnee reflektieren bis über 85% der so dringend benötigten Energie in den Weltraum zurück. Und es wäre noch kälter am südlichen und nördlichen Ende der Erde, wenn nicht warme Luftmassen und Warmwasserströmungen ausgleichende Wärme in die benachteiligten Polgebiete transportierten. Im Austausch dazu exportieren kalte Meeresströmungen und Kaltlufteinbrüche polare Kälte in die benachbarten, wärmeren Gebiete.

Verursacht wird der halbjährliche Wechsel zwischen Polartag und Polarnacht durch die Tatsache, dass die Rotationsachse der Erde zur Bahnebene der Sonnenumkreisung um 23° 26' 57'' gekippt ist. Somit ist im Nordsommer der Nordpol der Sonne dauernd zugewandt, wird also sechs Monate lang Tag und Nacht bestrahlt. Im Nordwinter dagegen ist das Nordpolargebiet der Sonne abgewandt. Während dieser Zeit liegt der Nordpol im Schatten der Erde. Es herrscht dann die Polarnacht, in der keine direkten Sonnenstrahlen den Nordpol erreichen. Am Südpol sind diese Strahlungsverhältnisse genau umgekehrt. Während unseres Nordsommers herrscht dort der lange Polarwinter, und wenn es bei uns Sommer ist, bleibt es am Südpol dunkel.

  1. Einleitung
  2. Arktis und Antarktis im Vergleich
  3. In Sibirien ist es kälter als am Nordpol
  4. Die Antarktis, Inlandeis und Packeis
  5. Ein Viertel des Festlandes ist gefroren
  6. Temperaturmittel und Niederschlagssummen ausgewählter Stationen in Arktis und Antarktis. Zum Vergleich ein Beispiel aus den mittleren Breiten.

Bibliografie:

  • Cathy Franco: Polargebiete. Aus der Reihe: Wissen mit Pfiff, Köln 2005
  • Rainer Glawion, Hartmut Leser, Herbert Popp: Die Polargebiete Arktis / Antarktis, Westermann Schulbuchverlag, Braunschweig 2002
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Arktis und Antarktis