Die Königsstädte Ägyptens
Kurzinformation
Die ägyptische Geschichte lässt sich grob in folgende Epochen und deren Zentren einteilen
Die Frühzeit (ca. 2900–2628 v. Chr.) mit This und Abydos, das Alte Reich (ca. 2628–2134 v. Chr.) mit Memphis und Theben. In dieser Ära hatte die Pyramidenkultur ihre Hochzeit. Es entstanden die Nekropolen in Sakkara, Gizeh, Abusir, Meidum und Dahschur. Die Erste Zwischenzeit (va. 2134–2040 v. Chr.) hatte als Zentrum Herakleopolis. Das Mittlere Reich (ca. 2040–1650 v. Chr.) wurde wieder von Theben aus regiert. Die Pyramidenkultur wurde mit Bauten in Lischt, Dahschur, El Lahun und Hawara fortgeführt. In der Zweiten Zwischenzeit (ca. 1650-1540 v. Chr.) entstand Auaris im östlichen Nildelta. Das Neue Reich (um 1551–1070 v. Chr.) war wieder eine thebanische Kultur. In dieser Zeit entstanden das Tal der Könige und das Tal der Königinnen, in dem sich die Herrscher und Herrscherinnen in Felsengräbern beisetzen ließen. Echnaton gründete in Tell el-Amarna (Achetaton) seine eigene Hauptstadt. Die Dritte Zwischenzeit (um 1070–711 v. Chr.) mit den Zentren Tanis und Bubastis im östlichen Nildelta. In der Spätzeit (ca. 720–332 v. Chr.) wurden Tempel auf Philae bei Assuan, in Medinet Habu und Karnak gebaut. In der hellenistisch-römischen Periode (ca. 332 v. Chr–395 n. Chr.) war Ägypten griechische oder römische Provinz. Alexander der Große gründete 332 in Alexandria ein neues Zentrum, von dem die griechische Kultur abstrahlte. Die Ptolemäer und römischen Kaiser dagegen bauten auch an Tempelanlagen mit (Philae, Edfu, Kom Ombo).
Die ägyptischen Königsstädte reihen sich entlang des Nils auf. Die Beschreibung folgt dem Nil stromaufwärts und beginnt im Delta.
Bibliografie:
- K. Lange, M. Hirmer: Ägypten - Architektur, Plastik, Malerei in 3 Jahrtausenden, 1978








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