Die Maul- und Klauenseuche
Die Krankheit
Die Maul- und Klauenseuche ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die weltweit verbreitet ist. Sie kann nach aktuellem Erkenntnisstand nur Tiere befallen, und zwar in erster Linie Paarhufer wie Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Rotwild, Rehwild, Damwild und Schalenwild. Aber auch Elefanten, Igel und Ratten können sich mit dieser Tierkrankheit infizieren. Und nicht nur in Europa, sondern weltweit gilt die Maul- und Klauenseuche neben dem so genannten „Rinderwahnsinn“ (BSE) als eine der wirtschaftlich bedrohlichsten Tierkrankheiten. Denn wenn sie nicht rechtzeitig eingedämmt wird, verbreitet sich das widerstandsfähige Virus rasch und führt zu einer unkontrollierbaren Seuche. Der Welthandel reagiert sofort auf das Bekanntwerden eines Erkrankungsfalles an Maul- und Klauenseuche. Allein der Verdacht reicht schon aus, um in anderen Ländern ein entsprechendes Importverbot für das betroffene Land zu verhängen. Nicht selten ist damit ein enormer finanzieller Verlust durch Handelseinbußen verbunden.
- Die Krankheit
- Die Beschwerden der Tiere
- Der Erreger
- Übertragungswege
- Verbreitung
- Behandlung und Maßnahmen
- Gefahr für den Menschen?
Bibliografie:
- Joachim Beer: Infektionskrankheiten der Haustiere, Fischer-Verlag, Jena 1987
- Eugen Kolisko: Das Wesen und die Behandlung der Maul- und Klauenseuche, Verlag am Goetheanum 2001
- Elisabeth Roesicke und Hans J. Bätze: Maul- und Klauenseuche: Erkennen, Vorbeugen, Bekämpfen, aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft; Auflage: 4., überarbeitete Auflage 2001









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