Die Nazarener
Einführung
Am 10.07.1809 gründete eine Gruppe deutscher Künstler um Friedrich Overbeck und Franz Pforr in Wien den Lukasbund, benannt nach dem Schutzpatron der Maler. Wegen der langen Haartracht, die man schon im 17. Jahrhundert als "alla nazarena" bezeichnete, wurden die Künstler Nazarener genannt. Der äußere Habitus sollte die Verehrung für die Kunst der italienischen Frührenaissance und der Dürerzeit demonstrieren. 1810 wanderten die Lukasbrüder, die eine religiös begründete Erneuerung der Kunst anstrebten, nach Rom aus, wo die Gruppe um 1830 auseinander fiel.
- Einführung
- Die Anfänge
- Hauptwerke in Rom
- Das Ende des Lukasbunds in Rom
- Wichtige Mitglieder des Lukasbunds
Bibliografie:
- Keith Andrews: Die Nazarener, München 1974
- Fritz Baumgart: Vom Klassizismus zur Romantik, 1750-1832. Die Malerei im Jahrhundert der Aufklärung, Revolution und Restauration, Köln 1974
- Sabine Fastert: Die Entdeckung des Mittelalters. Geschichtsrezeption in der nazarenischen Malerei des 19. Jahrhunderts. München u. a. 2000
- Klaus Gallwitz (Hrsg.): Die Nazarener, Frankfurt a. M. 1977
- Klaus Gallwitz (Hrsg.): Die Nazarener in Rom, München 1981
- Christa Steinle, Max Hollein: Religion Macht Kunst. Die Nazarener. Katalog zur Ausstellung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Walther König, Köln 2005
- Peter Vignau-Wilberg: Die Lukasbrüder um Johann Friedrich Overbeck und die Erneuerung der Freskomalerei in Rom, Berlin-München 2011









0 Kommentare