Die Oper
Begriff
Der Begriff "Oper" leitet sich von dem lateinischen Wort "opus" = Werk her. Dieser Terminus hat sich bis heute in diesem Sinne auch erhalten, dient er doch als Zählwert für die Werke eines Komponisten. Auch die italienische Basis des Wortes "Oper" weist mit "opera" denselben Zusammenhang auf. Die englischen und französischen Varianten lauten "opera" bzw. "opéra". Zunächst wurde auch der Begriff "Oper" nur allgemein als Bezeichnung für eine musikalische Komposition verwendet. Im späten 17. Jahrhundert setzte sich allmählich dieser Terminus für Bühnenwerke mit einem vertonten Libretto gegen ein bis dahin vielfältiges Wirrwarr anderer Begriffe durch. Später differenzierte man durch Zusätze wie "seria" = ernst oder "buffa" = heiter bzw. komisch den Charakter des jeweiligen Bühnenwerkes weiter.
Wichtige Elemente einer Oper sind das Rezitativ, eine Art Sprechgesang, die Arie (Sologesang), die teilweise auch zum Duett (Gesang von zwei Interpreten) oder auch größeren, zumeist als Finale eines Aktes fungierenden Besetzungen von mehreren Solostimmen ausgebaut wird. Hinzu kommen Ensembleszenen sowie später auch Balletteinlagen.
- Begriff
- Die Oper im Barock
- Die Oper in der Klassik
- Die Oper in der Romantik
- Die Oper im 20. Jahrhundert
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Bibliografie:
- Bertelsmann Opernführer, Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh 1995
- Robert Donington: Die Geschichte der Oper, W. Fink Verlag, 1997
- Elisabeth Schmierer: Kleine Geschichte der Oper, Reclam Verlag, Stuttgart 2001









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