Die römische Beamtenlaufbahn
Einleitung
"Beamte braucht man; ohne ihr Wissen und ihre sorgfältige Umsicht kann eine Gemeinschaft von Bürgern nicht existieren, und auf ihrer Organisation beruht die ganze Ordnung eines Staates." Dieser Satz stammt keineswegs aus der Feder eines Beamtenfunktionärs unserer Tage, sondern von Cicero und ist über 2000 Jahre alt. Damals wie heute waren und sind die Beamten ein Teil der Staatsgewalt, allerdings mit erheblichen, zeitbedingten Unterschieden.
Das strenge Reglement von Paragraphen, die eine Beamtenlaufbahn heute bis in jede Einzelheit regeln, kannten die Römer angesichts einer wesentlich einfacher organisierten Staatsform natürlich nicht, ja, die Ämterlaufbahn ihrer Beamten war ebenso wenig wie die Verfassung kodifiziert, weil die jahrhundertelange Tradition normativen Charakter besaß.
- Einleitung
- Charakteristische Merkmale der römischen Beamten
- Die Unterbeamten
- Die Ämterlaufbahn der Oberbeamten
- Außerordentliche Ämter
Bibliografie:
- Artikel Magistratus: In: Der Neue Pauly, Enzyklopädie der Antike, Band 7, Stuttgart, Weimar 1999.
- Frank M. Ausbüttel: Die Verwaltung des römischen Kaiserreiches. Von der Herrschaft des Augustus bis zum Niedergang des Weströmischen Reiches, Darmstadt 1998
- Lukas Thommen: Das Volkstribunat der späten Römischen Republik, Wiesbaden 1988









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