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THEMEN

Die römische Revolution (133-30 v. Chr.)

Soziale Unruhen und Machtkämpfe zerreißen das Land

Auch in den Jahren nach der Zerstörung Karthagos breitete sich das römische Imperium weiter aus und gewann in Asien, Afrika, Gallien und Germanien neue, riesige Räume. In Rom strömten Geld, Natur- und Kunstschätze, Sklaven und Freie zusammen. Die Hauptstadt wurde allmählich mit großen öffentlichen Bauten geschmückt und dehnte sich weithin aus.

Die glänzenden Verhältnisse und die außenpolitischen Erfolge konnten aber Tieferblickende nicht darüber hinwegtäuschen, dass im Inneren des Reiches die Krise eingesetzt hatte. Die Struktur der Verwaltung durch Senat und Volksversammlung und die Verfilzung der Interessen und Beziehungen innerhalb der Senatorenschicht waren nicht geeignet zur Erhaltung eines Riesenreiches. Hinzu kam, dass die Volksversammlung weitgehend aus besitzlosen, gelegentlich auch arbeitslosen Proletariern bestand und aus sich keine wirkliche Kontrolle oder Führungsfunktion entfalten konnte. "Körper ohne Seele" nannte Cäsar später den Staat der ausgehenden Republik.

Die manchmal anarchieähnlichen Zustände brachten - wie üblich - bald den starken Mann hervor, der dann den Staat als seine private Domäne betrachtete; insofern ist die römische Geschichte auch für uns Heutige lehrreich, und kein Geringerer als Thomas Mann hat gesagt, wer das erste Jahrhundert v. Chr. studiert habe, brauche in der Geschichte nicht mehr viel hinzuzulernen.

  1. Soziale Unruhen und Machtkämpfe zerreißen das Land
  2. Ackergesetze, Optimaten, Popularen
  3. Marius und Sulla- politische Heerführer
  4. Pompeius und Cäsar - Kampf um Macht und Ideale
  5. Von Cäsars Tod zur Alleinherrschaft des Octavius-Augustus
  6. Kulturelle Höhepunkte

Bibliografie:

  • Heinz Bellen: Grundzüge der römischen Geschichte. Bd. 1: Von der Königszeit bis zum Übergang der Republik in den Prinzipat, Darmstadt 21995
  • Karl Christ: Krise und Untergang der römischen Republik, Darmstadt 42000
  • Wolfram Letzner: Lucius Cornelius Sulla. Versuch einer Biographie, Münster 2000
  • Eduard Meyer: Caesars Monarchie und das Principat des Pompejus. Innere Geschichte Roms von 66 bis 44 v. Chr., (Unveränderter Nachdruck der 3. Auflage 1922) Essen 1984
  • Werner Schur: Das Zeitalter des Marius und Sulla, (2. Neudruck der Ausgabe 1942) Aalen 1968
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Hier ist zwar die Krise ein wenig geschildert, aber was ist denn mit der Revolution? Gab es überhaupt eine "richtige Revolution"? oder nur Andeutungen mit nach und nach Erfolgen...