Die Straßen der Römer
Römerstraßen heute
Von den Erbstücken römischer Kultur, die wir in unserer Welt vorfinden, dienen die wenigsten noch dem ursprünglichen Zweck; manche sind bis zur Unkenntlichkeit entstellt, viele werden nur an Ausgrabungsstätten oder in Museen vorgezeigt. Alte römische Straßen dagegen werden z. T. noch Tag für Tag benutzt, wie z. B. die Hohe Straße in Köln, die seit 2000 Jahren weder ihren Lauf noch ihren Charakter geändert hat.

Neben städtischen Straßen haben sich auch einige der großen Verbindungswege erhalten. Bis ins 19. Jahrhundert hatten römische Straßen weitgehend den europäischen Verkehr getragen. Erst die Eisenbahnen erschlossen neue Verkehrsformen. Die Römerstraße von Verona über den Brenner nach Augsburg diente den Herrschern des Mittelalters für ihre Italienzüge. Und noch heute folgen von Bozen bis Weilheim die E6 und die B2, streckenweise auch die Eisenbahnlinien dem Verlauf der Römerstraße. Andere Römerstraßen, auch längst verschüttete und überwachsene, leben in Flur- und Ortsnamen fort. Die Via Aemilia hat sogar einer Landschaft den Namen gegeben.
- Römerstraßen heute
- Anfänge des Straßenrechts
- Die öffentliche Straße (via publica)
- Straßenbau
- Das Straßennetz des Römerreichs
- Die kulturgeschichtliche Bedeutung
- Die Straßen im Spiegel der Kunst
Bibliografie:
- Arnold Esch: Römische Strassen in ihrer Landschaft. Das Nachleben antiker Strassen um Rom mit Hinweisen zur Begehung im Gelände, Mainz 1997
- Artikel Straßen- und Brückenbau. Der Neue Pauly Enzyklopädie der Antike. Band 11, Stuttgart, Weimar 2001









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