Die Verfassung der USA
Präsident
Das nominelle Staatsoberhaupt ist der Präsident, der auch Regierungschef ist. Er hat den Oberbefehl über Heer und Marine und ist mit den Recht zur Gesetzesinitiative sowie des Vetos bei Gesetzesvorlagen ausgestattet. Mit Zustimmung des Senats kann er Verträge mit dem Ausland abschließen und die diplomatischen Vertretungen besetzen. Durch eine indirekte Volkswahl wird der Präsident für vier Jahre bestimmt. Dabei wählen die Stimmberechtigten eines Staates im Mehrheitsverfahren so viele Elektoren (Wahlmänner), wie dieser Staat Abgeordnete in den Kongress entsendet. Die Gesamtheit der Elektoren wählt dann mit absoluter Mehrheit den Präsidenten. Eine Wiederwahl des Präsidenten ist seit 1951 nur einmal zulässig. Der Vizepräsident wird auf dieselbe Weise bestimmt. Er ist von Amts wegen Vorsitzender des Senats und hat, wenn der Präsident ausfällt, dessen Funktion für den Rest der Amtsdauer zu übernehmen.
- Präsident
- Kongress
- Bundesgerichte
- System der Balance
- Sicherung gegen eine "radikale Demokratie"
- Elemente der direkten Demokratie
- Kompetenzen der Union
- Entstehungsgeschichte der Verfassung
Bibliografie:
- Adams, Willi Paul und Angela: Die amerikanische Revolution und die Verfassung 1754 -1791, München 1987
- Chronik Handbuch Amerika, Gütersloh, München 1998
- Wersich, B. Rüdiger (Hrsg.): USA Lexikon, Berlin 1995









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