Die vergessenen Langohren: Esel
Nützliches Haustier

Bereits vor der Domestikation des Pferdes wurde der Esel zum nützlichen Haustier und Begleiter des Menschen. Als quasi bedürfnisloser Sohn der Wüste - seiner ursprünglichen Heimat - ist der Esel vor allem hinsichtlich seiner Ernährung extrem genügsam, noch dazu wenn man im Vergleich dazu seine Arbeitsleistung als Trag-, Reit- und teilweise auch als Zugtier sieht. Die Verbreitungsschwerpunkte der Eselhaltung liegen in Asien, dem nördlichen Afrika und dem angrenzenden Mittelmeergebiet sowie in Lateinamerika. Weltweit sollen etwa 40 Millionen dieser langohrigen Verwandten der Pferde leben. Ihre Färbung reicht von weiß über grau und braun bis zu schwarz und ihre Gestalt variiert vom nicht einmal einen Meter hohen sardischen Zwerg-Esel bis zu dem mit zottigem Fell behangenen südfranzösischen Poitou, einem über anderthalb Meter hohen Riesen-Esel. Die echten Wildesel hingegen sind in ihrem Bestand stark gefährdet.
- Nützliches Haustier
- Was unterscheidet den Esel vom Pferd?
- Kurze Geschichte einer Domestikation
- Von Zwergen und Riesen
- Letzte Wildesel in Afrika
- Sozialverhalten in freier Wildbahn
Bibliografie:
- Johannes E. Flade: Die Esel, Westarp Wissenschaften 2000
- Ute Fuhr, Raoul Sautai: Der Esel (Kinderbuch), Bibliographisches Institut, Mannheim 2003
- Marisa Hafner: Esel halten, Ulmer Verlag 2005
- Siegfried Legel: Nutztiere der Tropen und Subtropen, Hirzel Verlag, Stuttgart 1993
- Ursula Licht: Liebenswertes Langohr - Alles über Esel, Verlag Müller Rüschlikon 2005
Institution(en):
- Interessengemeinschaft der Esel- und Mulifreunde in Deutschland e. V.Steinweg 12, D-65520 Bad Camberg(06434)90 00 10(06434)3 82 71








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