Die Weimarer Republik
Die Chronik der Weimarer Republik
Als "Weimarer Republik" wird der republikanische und parlamentarisch-demokratische Staat in Deutschland bezeichnet, der von 1919 bis 1933 bestand. Der inoffizielle Name entstand dadurch, dass das erste verfassunggebende Parlament dieses Staates zeitweise in Weimar zusammenkam. Somit wird auch "Weimarer Reichsverfassung" die Verfassung des Deutschen Reiches genannt, das nach dem Ersten Weltkrieg dem deutschen Kaiserreich folgte und nach vierzehn Jahren in die nationalsozialistische Diktatur des "Dritten Reiches" mündete. Die historisch-politische Bedeutung der deutschen Republik von Weimar erwächst einmal aus ihrer Gründung als erster parlamentarisch-demokratisch regierter deutscher Gesamtstaat. Zum anderen gilt ihre Geschichte und ihr Untergang durch die Machtübernahme der NSDAP Hitlers als Modell für die Zerstörung einer Demokratie. In der Folge sind Erfahrungen aus der Weimarer Zeit sowohl in die Entstehung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland als auch in die Entwicklung ihrer politischen Kultur eingeflossen.
Bibliografie:
- Ursula Büttner: Weimar - Die überforderte Republik 1918-1933, Stuttgart 2008
- Michael Kißener: Der Weg in den Nationalsozialismus, Darmstadt 2009
- Eberhard Kolb: Die Weimarer Republik, 7. durchgesehene und erweiterte Auflage München 2009
- Ulrich Kluge, Die Weimarer Republik, Stuttgart 2006
- Gunther Mai: Die Weimarer Republik, München 2009
- Horst Möller: Die Weimarer Republik - Eine unvollendete Demokratie, München 2004
- Hagen Schulze: Weimar. Deutschland 1917-1933 (= Die Deutschen und ihre Nation), Berlin 1982









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