Die Zauberflöte, Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang A. Mozart
Biografischer Kontext

Nach den ersten erfolgreichen Jahren in seiner neuen Wahlheimat Wien beginnt um 1786 der musikalische "Abstieg" Mozarts. Seine Werke - wie die Oper "Figaros Hochzeit" - werden nur noch lauwarm aufgenommen, und Konzertreisen, unter anderem 1789 nach Berlin und 1790 nach Frankfurt zur Kaiserkrönung Leopolds II., können bei weitem nicht an die früheren Erfolge anknüpfen. In der Folge gerät Mozart mehr und mehr in finanzielle Schwierigkeiten und fällt vor allem in eine künstlerische und menschliche Isolation, aus der ihn auch eine noch im Jahr 1791 angetretene unbesoldete Kapellmeisterstelle an Sankt Stephan nicht mehr befreien kann. Dennoch entstehen in einem letzten Schaffensrausch 1791 noch die Opern "La clemenza di Tito" und die "Zauberflöte" sowie Konzerte für Klavier und Klarinette. Sein letztes großes Auftragswerk, das Requiem, an dem Mozart bis zuletzt arbeitete, ist allerdings unvollendet, als Wolfgang Amadeus Mozart mit nur 35 Jahren am 5. Dezember 1791 stirbt.
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Bibliografie:
- Wolfgang A. Mozart: Die Zauberflöte. Partitura. Noten, Könemann Music, Budapest 1993
- Kurt Pahlen (Hrsg.): Wolfgang A. Mozart. Die Zauberflöte. Textbuch. Einführung und Kommentar, Atlantis Musikbuch-Verlag, Zürich 5. Auflage 2000









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