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THEMEN

Donato Bramante

Der Architekt und Maler Donato Bramante (1444-1514) gilt in der Architektur als Begründer der italienischen Hochrenaissance. Nach ersten größeren Projekten in Mailand entwickelte er in Rom einen an antiken Vorbildern orientierten klassischen Stil von großer Monumentalität, der auch für spätere Zeiten richtungsweisend wurde. Sein Kollege Andrea Palladio (1508-1580) beschrieb Bramantes Leistung später mit den Worten: „Er war der erste, der gute Architektur ans Licht brachte“.

Leben und Werk

Bild
Donato Bramante (1444-1514), Architekt und Maler

Das Leben und Werk Donato Bramantes ist trotz des großen Bekanntheitsgrades, den er im Laufe seines Lebens erreicht hatte, in einigen Bereichen auf Grund fehlender Quellen nicht vollständig geklärt. Bis zum Jahr 1477 fehlen alle Dokumente. So wurde der Baumeister und Kunstschriftsteller Giorgio Vasari (1511-1574) Bramantes wichtigster Biograf. Für ihn gehörte Donato Bramante zu den italienischen Künstlern, deren Leben er nach zahlreichen Reisen 1550 unter dem Titel „Vite de più eccellenti architetti, pittori ed scultori italiani“ („Leben der besten italienischen Architekten, Maler und Bildhauer“) zunächst in 2 Bänden, 1568 in 3 Bänden veröffentlichte. Diese Künstlerbiografien zählen, trotz mancher Ungenauigkeiten, zu den wichtigsten Quellen der Kunstgeschichte. Auch in der neueren Forschung ist die Zuschreibung von Bramantes Werken in einigen Teilen nicht unumstritten.

  1. Leben und Werk
  2. Frühzeit und Projekte in Mailand
  3. Bramante in Rom
  4. Ausgewählte Werke
  5. Santa Maria presso San Satiro in Mailand
  6. Tempietto von S. Pietro in Montorio in Rom
  7. Bramante und der Petersdom

Bibliografie:

  • Otto Helmut Förster: Bramante, Wien 1956
  • Susanne Kunz-Saponaro: Rom und seine Künstler, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008
  • Nikolaus Pevsner, Hugh Honour, John Fleming: Lexikon der Weltarchitektur, München 1992, S. 99-101
  • Nikolaus Pevsner: Europäische Architektur, von den Anfängen bis zur Gegenwart, München 1997, S. 161-167
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