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THEMEN

Eisschnelllauf

Geschichte

Eisschnelllaufen ist in der klassischen Version ein Wettlauf zwischen zwei Wettkämpfern auf gefrorenem Untergrund, wofür Schlittschuhe Verwendung finden. Um von Witterungseinflüssen unabhängig zu sein, wurde die Sportart im Laufe der Zeit vom Freien auf Kunsteisbahnen in die Halle verlegt. Auf eine jüngere Tradition blickt die Eisschnelllauf-Variante des Short Tracks zurück, bei der vier bis sechs Läufer in einem Rennen auf kürzeren Bahnen um den Sieg wetteifern und dabei hohe Geschwindigkeit mit einem hohen Maß an technischer Perfektion in den Kurven paaren.

Die Wurzeln des Eisschnelllaufs liegen im England des 18. Jahrhunderts, wo 1763 das erste überlieferte Rennen über eine Distanz von 24 Kilometern stattfand. Früh kristallisierten sich Norwegen, Russland und die Niederlande als führende Nationen in dieser Sportart heraus. Eisschnelllauf wurde zunächst über die Distanzen 3000 Meter und 1500 Meter betrieben. Im Jahr 1901 wurden die Strecken 500 Meter und 5000 Meter hinzu genommen, die 10 000-Meter-Distanz rundete 1927 das Wettkampf-Programm ab. Bei den Damen wird die lange Distanz allerdings seltener gelaufen. Neu in das Programm aufgenommen wurde Ende 2002 der kleine Mehrkampf im Rahmen der Weltcup-Serie. Die Ursprünge des Short Tracks liegen auf nordamerikanischen Eishockeyfeldern. Dort sollen schon 1909 erste Short-Track-Rennen stattgefunden haben. Zwischen 1930 und 1955 setzte sich Short Track in Großbritannien, in den 1950er Jahren auch in Belgien und Nordamerika durch. 1975 erfolgte die offizielle Trennung der beiden Sportarten, die erste Deutsche Meisterschaft fand 1982 statt.

  1. Geschichte
  2. Regeln
  3. Eisschnelllauf-Glossar
  4. Rekorde

Bibliografie:

  • Rupert Kaiser: Olympia-Almanach Winterspiele. Von London 1908 bis Turin 2006, Kassel 2006

Institution(en):

  • Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft e.V.
    Menzinger Straße 68
    80992 München
    089/891203-0
    089/89120329
    info@desg.de
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