Total votes: 1
  • Send to friend
  • Diese Seite drucken
THEMEN

Erdgeschichte: Erste Bedecktsamer begründen neue Pflanzenwelt Vor 140 bis 66 Mio. Jahren: Die Kreide

Die zeitliche Gliederung

Die Bezeichnung Kreide für die entsprechende geologische Epoche leitete 1815 der deutsche Geologe Karl Georg von Raumer aus dem Wort "Schreibkreide" als Begriff für helle mürbe Kalksteine her. Derartige Gesteine sind vor allem in der Oberkreide der Nordhalbkugel verbreitet. 1820 untergliederten englische Geologen die Kreidezeit in Unter- und Oberkreide. Weitere Unterteilungen nahmen zwischen 1838 und 1857 französische und zwischen 1840 und 1926 deutsche Wissenschaftler vor. Die untere Grenze der Kreide ist nicht allgemein verbindlich festgelegt. Sie wird unterschiedlich datiert, je nachdem, ob das so genannte Berrias (140135 Mio.) zur Unterkreide oder noch zum Oberjura gerechnet wird. Auch die Obergrenze der Kreide war lange Zeit nicht eindeutig geregelt. Im Allgemeinen wurde sie auf das Ende des so genannten Maastricht (also vor 66 Mio. Jahren) gelegt. Manche Wissenschaftler zählten zur Oberkreide aber auch noch das Dan (6660 Mio.), das man heute bereits zum Tertiär rechnet. Die Gliederung der Kreide folgt hier dem heute üblichen Schema:

Unterkreide (14097 Mio.)

  • Berrias (140135 Mio.)
  • Valendis (135130,5 Mio.)
  • Hauterive (130,5124,5 Mio.)
  • Barrême (124,5115 Mio.)
  • Apt (115108 Mio.)
  • Alb (10897 Mio.)

Oberkreide (9766 Mio.)

  • Cenoman (9791 Mio.)
  • Turon (9189 Mio.)
  • Coniac (8988 Mio.)
  • Santon (8883 Mio.)
  • Campan (8371,5 Mio.)
  • Maastrich (71,566 Mio.)

Gelegentlich werden die Stufen Berrias bis Barrême der Unterkreide begrifflich zu Neokom zusammengefasst, und die Zeitabschnitte Abt und Alb tragen auch die gemeinsame Bezeichnung Gault. Abweichungen in der Terminologie gibt es ebenfalls für die Oberkreide. Statt der letztgenannten vier Stufen findet sich bei manchen Autoren auch eine Gliederung in Emscher (8983 Mio. oder früher) und Senon (83 Mio. oder früher bis 66 Mio.).

  1. Die zeitliche Gliederung
  2. Geographische Verhältnisse
  3. Faltengebirge und Vulkane
  4. Kreide, Eisenerz und Kohle
  5. Klimatische Verhältnisse
  6. Pflanzen- und Tierwelt

Institution(en):

  • Naturmuseum Senckenberg
    Senckenberganlage 25, 60325 Frankfurt am Main
  • Naturhistorisches Museum Wien, Geologisch-Paläontologische Abteilung
    Burgring 7, A-1014 Wien, Österreich
  • Institut für Geologie und Paläontologie
    Innrain 52, A-6020 Innsbruck, Österreich
Total votes: 1
  • Send to friend
  • Diese Seite drucken

Post new comment


0 Kommentare

Filtered HTML

  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <blockquote> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
CAPTCHA
This question is for testing whether you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.