Erster Weltkrieg: der Stellungskrieg 1916/17
Schlachten ohne Entscheidung und neue Militärführung
Vor dem Hintergrund der dramatischen militärischen Auseinandersetzungen 1916 (Seeschlacht vor dem Skagerrak, Isonzoschlachten, Verdun, Schlacht an der Somme, im Osten die Offensive des russischen Generals Brussilow) kam es auf deutscher Seite zu einschneidenden Veränderungen in der militärischen Führung. So wurde am 29. August 1916 General Erich von Falkenhayn als Chef des deutschen Generalstabes abgelöst. Sein Nachfolger wurde der bisherige Oberkommandierende an der Ostfront, Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg. Das neugeschaffene Amt des Generalquartiermeisters übernahm Erich Ludendorff.
Falkenhayn hatte sowohl im Osten als auch im Westen eine vorsichtige Strategie verfolgt und bei Verdun ein „Ausbluten der Franzosen" angestrebt. Erfolglosigkeit bei Verdun und der von ihm nicht erwartete Kriegseintritt Rumäniens führten nun zu seinem Ausscheiden als Generalstabschef. Von der neuen Führung erhoffte sich Kaiser Wilhelm II. eine entscheidende Wende.
- Schlachten ohne Entscheidung und neue Militärführung
- Biographien: Hindenburg und Ludendorff
- Die Hölle von Verdun und die Schlacht an der Somme
- Die Kriegslage 1917
Bibliografie:
- Hans H. Gerlach, Andreas Birken, Atlas und Lexikon zum 1. Weltkrieg, Königsbronn/Württ. 2004
- Gerhard Hirschfeld u. a. (Hrsg.), Die Deutschen an der Somme 1914-1918. Essen 2006
- Gerhard Hirschfeld u. a. (Hrsg.), Enzyklopädie Erster Weltkrieg. Taschenbuchausgabe Stuttgart 2009
- Horst Rhode, Robert Ostrovsky, Militärgeschichtlicher Reiseführer Verdun. Hamburg 2008









0 Kommentare