Erster Weltkrieg: Novemberrevolution und Ende des Krieges
Frieden mit der Ukraine und Russland in Brest-Litowsk
Am 10. 2. 1918 hatte Leo. D. Trotzki, Leiter der sowjetrussischen Verhandlungsdelegation, den Kriegszustand für beendet erklärt, ohne sich jedoch auf die Friedensbedingungen der Mitelmächte eingelassen zu haben. Am 17. 2. lief der befristete Waffenstillstand mit den Mittelmächten aus. Die Folge war die Wiederaufnahme der Kampfhandlungen. Die Deutschen rückten auf der gesamten Ostfront vor. Schließlich entschloss sich die russische Regierung, die Bedingungen zu akzeptieren. Am 9. 3. wurde der Friedensvertrag in Brest-Litowsk unterzeichnet.
Russland verpflichtete sich zur Abtretung von Polen, Litauen und Kurland, die weiterhin von deutschen Truppen besetzt blieben. Außerdem musste Russland die Unabhängigkeit der Ukraine anerkennen. Die armenischen Gebiete Ardhan, Kars und Batum kamen unter osmanische Verwaltung.
- Frieden mit der Ukraine und Russland in Brest-Litowsk
- Gescheiterte Offensive im Westen
- Waffenstillstandsverhandlungen
- Novemberrevolution
- Im Wald von Compiègne
Bibliografie:
- Hans H. Gerlach, Andreas Birken: Atlas und Lexikon zum 1. Weltkrieg. Königsbronn/Württ. 2004
- Gerhard Hirschfeld u. a. (Hrsg.): Enzyklopädie Erster Weltkrieg. Taschenbuchausgabe Stuttgart 2009
- Volker Ulrich: Die Revolution von 1918/19. München 2009









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