Flick-Affäre
Einleitung
Anfang der 1980er Jahre wurde die Flick-Affäre als Parteispendenaffäre aufgedeckt.
Als Flick-Affäre wird die ehemalige Spendenpraxis des Flick-Konzerns bezeichnet, die Anfang der 1980er Jahre öffentlich wurde und die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland nachhaltig prägte. Daher wird dieser politische Skandal auch als Flick-Spendenaffäre bezeichnet. Zu deren Untersuchung wurde auch ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eingesetzt. In dessen Konsequenz trat der CDU-Politiker Rainer Barzel 1984 vom Amt des Bundestagspräsidenten zurück. Die früheren Bundesminister für Wirtschaft, der Bankier und Jurist Hans Friderichs und der Rechtsanwalt Otto Graf Lambsdorff, die beide als FDP-Politiker auch weitere führende Ämter ausgeübt hatten, wurden 1987 wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Der Flick-Manager und Industrielle Eberhard von Brauchitsch wurde 1987 wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe verurteilt.
- Einleitung
- Die Parteispendenaffären
- Die Staatsbürgerliche Vereinigung e. V.
- Die Chronik der Flick-Affäre
- Die Konsequenzen
Bibliografie:
- Rainer Burchardt, Hans-Jürgen Schlamp: Flick-Zeugen. Protokolle aus dem Untersuchungsausschuss, Reinbek 1985
- Thomas Ramge: Die großen Politskandale. Eine andere Geschichte der Bundesrepublik, Frankfurt 2003
- Hubert Seipel: Der Mann der Flick jagte. Die Geschichte des Steuerberaters Klaus Förster, Hamburg 1985
Institution(en):
- Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik DeutschlandMuseumsmeile, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn(0228)9165-0post@hdg.de







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