Gänse
Systematik
Gänse, Schwäne und Enten werden zu einer Vogelfamilie zusammengefasst, den Entenvögeln (Anatidae), wovon die Gänse eine Unterfamilie (Anserinae) bilden. Unter dem Begriff Feldgänse oder Graugänse werden 10 Arten der Gattung Anser zusammengefasst, zu der auch die bei uns häufigste Wildgans, die Graugans (Anser anser), gehört. Als Überwinterungsgäste sind bei uns aus dieser Gattung im Nord-Ostseebereich folgende Arten zu beobachten: Blässgans (Anser albifrons), Kurzschnabelgans (Anser brachyrhynchus), Saatgans (Anser fabalis) und Zwerggans (Anser erythropus). Die graubraun gefärbten Arten dieser Gruppe sind sehr schwer auseinanderzuhalten.
Die zweite Gruppe der Echten Gänse stellen die Meergänse der Gattung Branta dar. Die Gattung brütet allerdings nicht in unseren Breiten, sondern wir bekommen sie nur als Durchzügler zu Gesicht. Bei uns kommen als Wintergäste in den nördlichen Küstenregionen folgende Arten vor: die Kanadagans (Branta canadensis) mit weißem Kehlband, die kleine Ringelgans (Branta bernicla), die an jeder Seite ihres schwarzen Halses einen weißen Fleck trägt, und die Nonnengans (Branta leucopsis), die leicht an ihrer schwarz-weißen Kopfzeichnung zu erkennen ist. Mit Ausnahme der Kanadagans handelt es sich bei den Meergänsen um ziemlich kleine Gänse, bei denen mit Ausnahme der Rothalsgans Scheitel und Hals schwarz gefärbt sind. Die ursprünglich bei uns nicht einheimische Kanadagans hat sich inzwischen aber auch hier eingebürgert und brütet mittlerweile regelmäßig auch bei uns in Mitteleuropa.









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