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THEMEN

Gaius Julius Cäsar

Biografie: Gaius Julius Cäsar

römischer Feldherr, Staatsmann und Schriftsteller

geb. 13. 7. 100 vor Christus

gest. 15. 3. 44 vor Christus

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Gaius Julius Cäsar

Cäsar entstammte dem einflussreichen römischen Patriziergeschlecht der Julier. 84 v. Chr. heiratete er Cinnas Tochter Cornelia. Aus dieser Ehe ging ein Jahr später die Tochter Julia hervor. Schon in jungen Jahren Jupiterpriester, wurde er nach Militärdienst im Osten und rhetorischen Studien auf Rhodos 69 v. Chr. Quaestor in Spanien. Im selben Jahr starb seine Frau Cornelia. 67 v. Chr. heiratete er Pompeia, eine Enkelin Sullas, von der er sich aber 62 v. Chr. wieder scheiden ließ. 59 v. Chr. heiratete er die 18jährigeCalpurnia.

Zu Beginn seiner politischen Laufbahn in Rom gewann er als curulischer Aedil die Massen durch prunkvolle Spiele. 63 v. Chr. setzte Cäsar im Bündnis mit Marcus Licinus Crassus seine Wahl zum Pontifex Maximus durch. Durch seine Verwandtschaft mit Gaius Marius schon in jungen Jahren in die politischen Auseinandersetzungen zwischen dessen Anhängern und Sulla verwickelt, gehörte er trotz seiner adeligen Herkunft zu den Führern der Popularen (Volkspartei) gegen die von der Nobilität beherrschte Senatsmehrheit (Optimaten) unter Lucius Licinus Lucullus. Gegen diese schloss er nach seiner Rückkehr aus Spanien, wo er 62-61 v. Chr. das Amt des Propraetors innehatte, das erste Triumvirat mit Crassus und Gnaeus Pompeius. Am 1. 1. 59 v. Chr. wurde Cäsar Konsul. Im Jahr darauf ging er für fünf Jahre als Prokonsul nach Gallien und setzte danach die Verlängerung seiner Amtszeit bis 51 v. Chr. durch.

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Gnaeus Pompeius, 106 48 v. Chr.

Durch seine militärischen Erfolge in Gallien gestärkt, bewarb er sich in Abwesenheit 48 v. Chr. zum zweiten Mal um das Konsulat. Der Senat, dem Cäsars Macht zunehmend als Bedrohung erschien, befahl Cäsar auf Betreiben Catos des Jüngeren, sein Heer zu entlassen und auf seine Herrschaft über die gallischen Provinzen zu verzichten. Gleichzeitig erhielt Pompeiusdiktatorische Vollmachten. Um seiner Ausschaltung zuvorzukommen, begann Cäsar 49 v. Chr. den Bürgerkrieg gegen Pompeius und dessen Anhänger.

Nach dem Cäsar den Bürgerkrieg 45 v. Chr. endgültig siegreich beendet hatte, übertrug man ihm im Februar44 v. Chr.die Diktatur auf Lebenszeit. Am 15. März 44 v. Chr. wurde er von einer Verschwörergruppe erstochen. Cäsar hatte in seinem Testament seinen Großneffen Octavius (den späteren Kaiser Augustus) als Erben eingesetzt.

  1. Biografie: Gaius Julius Cäsar
  2. Die Verschwörung des Catilina
  3. Das erste Triumvirat
  4. Feldzüge in Gallien
  5. Die Zeit des Bürgerkriegs
  6. Cäsars Ende

Bibliografie:

  • Ernst Baltrusch (Hrsg.): Caesar, 2007
  • Karl Christ: Caesar. Annäherungen an einen Diktator, 1994
  • Werner Dalheim: Julius Caesar. Die Ehre des Kriegers und die Not des Staates, 2005
  • Martin Jehne: Caesar, 4. Auflage 2007
  • Christian Meier: Caesar, 4. Auflage 1997
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