Geocaching - Schnitzeljagd im Zeitalter von GPS und Internet
Was ist Geocaching?
Geocaching ist eine moderne Art der Schnitzeljagd. Wo allerdings bei der traditionellen Schnitzeljagd der Weg bis zum Ziel (an dem meist ein versteckter "Schatz" in Form von Gegenständen, kleinen Geschenken oder Ähnlichem zu finden ist) mit aufmerksamkeitserregenden Hinweisen (wie Pfeilen auf dem Boden oder kleinen Zetteln, die die Richtung andeuten) beschrieben wird, geht es beim Geocaching darum, sich dem Ziel anhand seiner geografischen Koordinaten zu nähern, die durch das Mitführen eines GPS-Gerätes überprüft werden können. Die Koordinaten, an dem sich das Versteck befindet, werden beim Geocaching von derjenigen Person im Internet veröffentlicht, die den "Schatz", der hier nun Cache (englisch "Speicher") genannt wird, versteckt hat. Diese Person wird im Jargon der Geocacher Owner genannt, wohingegen die Person, die sich auf die Suche des Schatzes befindet, als Cacher bezeichnet wird.
Geocaching in dieser Form wurde erst in den 1990er Jahren bekannt. Da es maßgeblich an eine Positionsbestimmung über Satelliten gebunden ist und das GPS (Global Positioning System) eine US-amerikanische Entwicklung ist, die auch zu militärischen Zwecken eingesetzt wird, war es zunächst nur möglich, mit einer Abweichung von 100 Metern die eigene Position zu bestimmen. Erst mit der Abschaltung dieser künstlichen Verschlechterung der Genauigkeit bei den Positionsangaben war eine genauere Positionsbestimmung auf wenige Meter möglich.









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