Gottfried Wilhelm Freiherr von Leibniz (1.7.1646-14.11.1716)
Gottfried Wilhelm Freiherr von Leibniz

„Beim Erwachen hatte ich schon so viele Einfälle, dass der Tag nicht ausreichte, um sie niederzuschreiben“, erklärte Wilhelm Leibniz einmal in einem Brief. Dies ist wirklich keine Übertreibung, gilt der Philosoph, Mathematiker, Jurist, Politiker und Schriftsteller doch als eines der letzten Universalgenies, neudeutsch auch als „Allrounder“. Leibniz entwickelte die erste Rechenmaschine, die addieren, subtrahieren, multiplizieren und dividieren konnte, er entwarf einen Rechenautomaten, der auf dem Binärzahlen-Modell beruhte, d.h. auf den Ziffern Eins und Null wie unsere modernen Computer. Daneben beschäftigte er sich mit Plänen für eine Witwen- und Waisenkasse, er erfand ein Gerät zur Messung der Windgeschwindigkeit, eine von Windrädern angetriebene Wasserpumpe für Bergwerke; auf medizinischem Gebiet empfahl er bereits damals den Ärzten, eine Krankendatei für ihre Patienten anzulegen und die Temperaturmessung zur Diagnose heranzuziehen. Vor allem aber war er ein bedeutender Mathematiker, genialer Logiker und Sprachtheoretiker, der auf vielen Gebieten seiner Zeit voraus war.
- Gottfried Wilhelm Freiherr von Leibniz
- Leibniz: Ein Leben für die Wissenschaften
- Die Bedeutung der Leibniz’schen Philosophie
- Die Monadenlehre
- Die „Theodizee“: Gottes Plan und menschliche Freiheit
Bibliografie:
- Kurt Müller, G. Krönert: Leibniz, Leben und Werk, 1969
- H. Poser, Klassiker der Philosophie, Bd.1, 1981









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