Gran Chaco
Im Überblick
Der Gran Chaco (oder kurz nur Chaco genannt) ist eine Großlandschaft im südlichen Zentrum Südamerikas. Die kaum besiedelte Region gehört zu einem kleinen Teil zu Bolivien, überwiegend jedoch jeweils etwa zur Hälfte zu Paraguay und Argentinien. Der Gran Chaco wird im Westen von den Anden und im Osten von den Flüssen Paraguay und Paraná begrenzt. Im Norden geht er ohne deutliche Grenze in Bolivien in die Izozogsümpfe über. Auch im Süden ist keine scharfe Grenze auszumachen. Hier geht der Chaco etwa im Bereich des Flusses Salado in die argentinische Pampa über.
In dieser Abgrenzung erstreckt sich der Chaco in West-Ost-Richtung über mehr als 700 km, während seine Nord-Süd-Ausdehnung sogar 1200 km erreicht. Mit einer Fläche von rund 750 000 km2 ist das Gebiet mehr als doppelt so groß wie Deutschland.
- Im Überblick
- Kaum erschlossene Naturlandschaft
- Hitzerekorde im Sommer
- Wechsel von Regen- und Trockenzeit
- Savannen und Trockenwälder
- Gliederung der Landschaft
- Indianische Urbevölkerung
- Kriege mit den Nachbarstaaten
Bibliografie:
- Thomas Vinke, Sabine Vinke: Der paraguayische Gran Chaco. Die einzigartige Flora und Fauna in Bild und Text, Bergheim 2008
- Bernd Wegener: Gran Chaco - Die Wildnis stirbt. Auf den Spuren der letzten Waldindianer, Rostock 2000









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