Großbritannien und Nordirland (United Kingdom)
Römische Herrschaft (bis 410)
Seit 900 v. Chr. wurden die Britischen Inseln von keltischen Stämmen besiedelt, die die Urbevölkerung teils in die nördlichen und westlichen Regionen verdrängten und sich teils mit ihr vermischten. Dabei beeinflussten die Zuwanderer nachhaltig Kultur und Sprache der Inseln. 55 und 54 v. Chr. unternahm Cäsar zwei Feldzüge, um die Britischen Inseln dem Römischen Reich anzugliedern, blieb jedoch erfolglos. Erst 43 n. Chr. gelang die Bildung der römischen Provinz Britannien. Sie umfasste das heutige England, Wales und vorübergehend auch Teile Südschottlands. Auf eine Eroberung der nördlich des Firth of Forth gelegenen Gebiete sowie Irlands verzichteten die römischen Herrscher, u.a. wegen des Widerstands, den die Bevölkerung leistete. Wiederholt drangen die in den Norden abgedrängten Stämme in die südlichen Landesteile vor und lieferten sich heftige Gefechte mit den Besatzern.
Trotz aufwendiger Befestigungsanlagen (Hadrianswall 122 n. Chr.) blieb die Region ein Unruheherd. Unter dem Druck der Völkerwanderung gaben die Römer ihre Provinz 410 auf.
- Römische Herrschaft (bis 410)
- England unter den Angelsachsen (410-1066)
- Herrschaft der Normannen (1066-1135)
- Anfänge des Parlamentarismus (1135-1337)
- Hundertjähriger Krieg (1337-1453)
- Rosenkriege (1455-1485)
- Konsolidierung und Reformation (1485-1558)
- Elisabethanisches Zeitalter (1558-1603)
- Krone gegen Parlament (1603-1649)
- Commonwealth und Protektorat (1642-1660)
- Restauration der Monarchie (1660-1702)
- Aufstieg zur Weltmacht (1702-1815)
- Industrielle Revolution
- "Splendid isolation" (1815-1906)
- Liberale setzen Reformen durch (1906-1914)
- Erste Risse im Empire (1914-1939)
- Im Zweiten Weltkrieg (1939-1945)
- Zerfall des Kolonialreiches (1945-1979)
- Konservative Umgestaltung (1979-1997)
- Jüngste Entwicklungen (seit 1997)







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