Honduras
Kolonie und Unabhängigkeit (bis 1838)
Das Gebiet des heutigen Honduras beherbergte mit Copán, das 700-850 seine Blütezeit erlebte, eines der drei oder vier Hauptzentren der klassischen Maya-Zivilisation. Während die Spanier nach der Entdeckung durch Christoph Kolumbus (1502) seit 1524 den Süden in Auseinandersetzung mit der dort lebenden einheimischen Bevölkerung besiedelten, blieben die Indiokulturen an der Nordküste weitgehend unbehelligt von der europäischen Kolonisation. 1525 unterstellte sich Spanien Honduras als Provinz und gliederte sie in das Generalkapitanat Guatemala ein. 1537 wurde die Hauptstadt Comayagua gegründet.
Das Generalkapitanat Guatemala erklärte 1821 seine Unabhängigkeit, schloss sich aber 1822 dem Kaiserreich Mexiko unter Agustín de Itúrbide (1822/ 1823) an. Nach dessen Sturz betrieb der honduranische Soldat und liberale Staatsmann Francisco Morazán (*1792, †1842), der heute in Honduras als Nationalheld gilt, die Gründung der Zentralamerikanische Föderation mit El Salvador, Costa Rica, Guatemala und Nicaragua. Seit 1829 war Morazán selbst Präsident der Föderation, die jedoch 1838-1841 im Bürgerkrieg zerfiel.
- Kolonie und Unabhängigkeit (bis 1838)
- Selbständiger Staat (seit 1838)









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