Java
Tropeninsel im Südosten Asiens
Die Insel Java gehört zu den Großen Sundainseln, die die südöstliche Fortsetzung des asiatischen Festlandes bilden und den Indischen Ozean im Westen vom Pazifischen Ozean im Osten trennen. Unter den vier Großen Sundainseln ist Java die kleinste Insel und liegt als einzige vollständig südlich des Äquators. Zu Java gerechnet wird meist auch die im Nordosten vorgelagerte Insel Madura, die nur durch eine 2 km breite Meeresstraße von der Hauptinsel getrennt ist.
Politisch gesehen gehört Java wie der größte Teil der Großen und Kleinen Sundainseln zur Republik Indonesien. Die Insel nimmt mit einer Fläche von 132 000 km2 kaum mehr als 1/15 des gesamten indonesischen Staatsgebietes ein. Der Einwohnerzahl nach steht Java jedoch mit großem Abstand unter den indonesischen Inseln an erster Stelle. Die rund 130 Millionen Menschen, die derzeit auf Java leben, machen fast die Hälfte der indonesischen Bevölkerung aus.
Java erstreckt sich etwa 860 km südlich des Äquators über 1060 km in West-Ost-Richtung. Die Nord-Süd-Ausdehnung erreicht hingegen nirgends mehr als 200 km. In der Längsachse wird Java von einem Bergland mit zahlreichen Vulkanen durchzogen. Etwa ein Drittel der insgesamt 112 Vulkane der Insel gelten als aktiv. Jedoch sind nicht alle Gebiete der Insel vulkanischer Entstehung. Aus Kalkstein aufgebaute Höhenzüge und Schwemmlandebenen, meist in Küstennähe gelegen, nehmen gleichfalls größere Gebiete ein.
- Tropeninsel im Südosten Asiens
- Insel der Vulkane
- Tropisches Klima
- Dichte Besiedlung
- Ertragreiche Landwirtschaft
- Bodenschätze und Industrie
- Tourismus
Bibliografie:
- Günter Nelles (Hrsg.): Indonesien. Java, Bali, Lombok, Sulawesi, Sumatra. München, 11. Auflage 2009
- Rüdiger Neukäter: Unterwegs in Indonesien. Eine Reise durch Java, Sulawesi, Bali, Flores und Lombok, Schweinfurt 2009









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