Joseph Haydn - Werke
Einleitung

Joseph Haydns Werke sind nicht zu trennen von seiner Zeit und Welt. Seine Kompositionen sind oft zweckorientiert und vielfältigen Einschränkungen unterworfen - sowohl instrumentaler Art, indem Haydn für das zur Verfügung stehende Instrumentarium seines Fürsten schreiben musste, als auch inhaltlich, denn die Adligen erwarteten zumeist leicht eingängige Melodien.
Dass unter diesen Voraussetzungen dennoch nicht nur ein vielfältiges, sondern auch musikalisch anspruchsvolles und abwechslungsreiches kompositorisches Werk entstehen konnte, ist das Verdienst von Haydns unermüdlicher Experimentierfreude, die melodisch und harmonisch, formal und inhaltlich sowie instrumental immer wieder neue Ideen zutage förderte: "ich konnte als Chef eines Orchesters Versuche machen, beobachten, was Eindruck hervorbringt und was ihn schwächt, also verbessern, zusetzen, wegschneiden, wagen. Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selbst irremachen und quälen, und so musste ich original werden."
Haydn hat sich den verschiedenen Anforderungen stets aufs Neue gestellt und so nicht nur unterhaltsame Werke mit Niveau für Musikliebhaber, sondern auch anspruchsvolle Kompositionen für gehobene Ansprüche geschrieben.
- Einleitung
- Haydns Ruhm im Ausland
- Haydns musikalischer Stil
- Haydn und seine Verleger
- Werkeverzeichnis
- Weltliche Musik
- Kirchenmusikalische Werke
Bibliografie:
- Karl M. Brand: Die Messen von Joseph Haydn. Neudruck der Ausgabe von 1941, Vaduz 1991
- Ludwig Finscher: Joseph Haydn und seine Zeit, Laaber 2002
- Anthony van Hoboken: Thematisch-bibliographisches Werkverzeichnis. Bd. I-III, Mainz 1957, 1971 und 1978
- Leo Schrade: Joseph Haydn als Schöpfer der Klassischen Musik, Neu-Isenburg 1988









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