Kabarett
Kurzbeschreibung
Erste Kabarettgründungen waren das "Chat noir" in Paris (1881) und das "Überbrettl" in Berlin (1901). Das aus dem literarischen Kabarett hervorgegangene politische Kabarett verbreitete sich in Deutschland während der 1920er- und 1930er Jahre schnell. Nach 1945 entstand die heute gespielte Form des politisch-satirischen Kabaretts, das mit den Mitteln der Ironie und des Spotts politische Ereignisse und gesellschaftliche Entwicklungen kommentiert. Herausragende Ensembles sind das Düsseldorfer "Kom(m)ödchen", die Münchner "Lach- und Schießgesellschaft" und die Berliner "Stachelschweine". Neben den Ensembles spielt auch das Ein-Mann-Kabarett mit Künstlern wie Wolfgang Neuss (1989 gest.), Hanns-Dieter Hüsch oder Dieter Hildebrandt eine große Rolle.
- Kurzbeschreibung
- Geschichte
Bibliografie:
- Gwendolyn von Ambesser: Schaubudenzauber. Geschichte und Geschichten eines legendären Kabaretts, Lich/Hessen 2006
- Ute Büsing, Stefanie Morlock: Kleine Kunst ganz groß. Kleinkunst in Berlin, 2002
- Dieter Hildebrandt: Gedächtnis auf Rädern, 1999
- Helga Keiser-Hayne: Erika Mann und ihr politisches Kabarett "Die Pfeffermühle" 1933 bis 1937, 1995
- Jürgen Kessler (Hrsg.): Hanns Dieter Hüsch. Kabarett auf eigene Faust, 2000









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