Koronarangiographie
Allgemeines
Die arteriosklerotische Einengung der Herzkranzgefäße, die Koronarsklerose, ist die wichtigste Form der koronaren Herzkrankheit. Sie steht heute sowohl wegen ihrer Häufigkeit als auch wegen der Schwere des Verlaufes mit an der Spitze der Erkrankungen in den Industrienationen. Etwa 40 Prozent der Krankenhauseinweisungen werden wegen einer koronaren Herzerkrankung vorgenommen. Aufgrund vieler tödlich verlaufender Herzinfarkte (ca. 50 %) und schwerer, zum plötzlichen Herztod führender Herzrhythmusstörungen gehen etwa 50 Prozent aller Todesfälle in der Bundesrepublik Deutschland auf diese Krankheit zurück. Damit liegt diese Zahl weit über der der Krebstodesfälle.
Zwar wurde in den letzten Jahren die Computertomographie derart weiterentwickelt, dass sie in bestimmten Fällen die Koronarangiographie ersetzen kann, doch ist diese nach wie vor die wichtigste Untersuchungsmethode, die das Vorliegen einer Einengung der Herzkranzgefäße definitiv bestätigt. Sie erlaubt es, den Öffnungsgrad der großen Herzkranzarterien durch eine Kontrastmitteldarstellung exakt und präzise zu bestimmen.
- Allgemeines
- Geschichte der Koronarangiographie
- Die Technik der Koronarangiographie
- Die Funktion der Koronarangiographie
- Voraussetzungen für die Koronarangiographie
- Mögliche Komplikationen
Bibliografie:
- Jochen Gaa, Karl-Jürgen Lehmann, Max Georgi: MR-Angiographie und Elektronenstrahl-CT-Angiographie. Thieme Verlag Stuttgart 1999
- R. R. Heuser: Ambulante Koronarangiographie: Indikationen, Sicherheit und Komplikationsraten. In: Herz 23 (1998) 21-26
- Paul R. Lichtlen: Koronarangiographie. Spitta, Nürnberg 1990









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