Krokodile - lebende Verwandte der Dinosaurier
Lexikon: Alligatoren
Verbreitung
Alligatoren bevölkern ausschließlich die Neue Welt mit Ausnahme des China-Alligators (Alligator sinenesis), der in China im Jangtsekiang-Fluss beheimatet ist.

Die bekannteste Art ist der Mississippi-Alligator(Alligator mississippiensis), der in Seen und Flüssen der Südoststaaten der USA lebt und beeindruckende 6 m lang werden kann. Kaimane hingegen kommen vom südlichen Mittelamerika bis tief nach Südamerika hinein vor, und zwar mit Schwerpunkt im Amazonas- und Orinoko-Gebiet.
Nahrung
Alligatoren ernähren sich überwiegend von Wirbeltieren, vor allem von Fischen, aber auch von Vögeln, Säugetieren, Amphibien und Reptilien, die sich ins Wasser wagen.
Fortpflanzung
Mississippi-Alligatoren betreiben eine wohlentwickelte Brutpflege. Das Weibchen baut unmittelbar am Wasser einen Nisthügel aus Schlamm und Pflanzenteilen (bis 1 m hoch und 2 m breit), in den es bis zu 70 weiße, hartschalige Eier von 8 cm Länge legt. Diese werden mit Nistmaterial bedeckt und 9-10 Wochen bis zum Schlüpfen der 30 cm langen, laut quäkenden Jungen bewacht.
Das Mohrenkaiman-Weibchen legt seine 30-40 Eier schichtweise in feuchte Erdmulden. Es bewacht die geschlüpften Jungtiere und verteidigt sie gegen Feinde.
Gefährdung
Der China-Alligator ist sehr stark gefährdet, aber auch die Bestände des Mohrenkaiman (Melanosuchus niger) nehmen ständig ab. Beide Arten unterliegen dem Schutz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens, ebenso wie der Mississippi-Alligator (Alligator mississippiensis) und der Breitschnauzenkaiman (Caiman latirostris).
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