Lyrik
Begriffsbestimmung
Äußerlich zeichnet die Lyrik sich in der Folge durch die kurze, vielfach in Verse gegliederte Form aus. Mehrere Verse werden häufig zu Abschnitten zusammengefasst, die Strophen genannt werden, wenn sie gleich gebaut sind. Darüber hinaus ist der Lyrik der Rhythmus, die Musikalität, ein metrisches Schema und der Reim zu Eigen. So sehr der Reim aber als wesentliches Klangmittel der Lyrik erscheint, ist er doch keineswegs unverzichtbar. Eine Vielzahl von Gedichten kommt ganz ohne Reim aus. Eine weit verbreitete Form der Lyrik ist somit auch das Lied bzw. Volkslied. Weitere Formen der Lyrik sind die Ode, die Hymne, die Elegie, der Gesang, die Ballade, der Spruch oder das Epigramm.
- Begriffsbestimmung
- Funktion der Lyrik
- Geschichte der Lyrik
Bibliografie:
- Thomas Anz: Literatur des Expressionismus, Stuttgart 2002
- Joachim Bumke: Höfische Kultur. Literatur und Gesellschaft im hohen Mittelalter, München, 10. Auflage 2002
- Hans-Dieter Gelfert: Wie interpretiert man ein Gedicht? Für die Sekundarstufe. Reclam, Stuttgart 2004
- Gerhard Härle: Lyrik Liebe Leidenschaft, Göttingen 2007
- Martin Hose: Kleine griechische Literaturgeschichte. Von Homer bis zum Ende der Antike, München 1999
- Gerhard Kaiser: Geschichte der deutschen Lyrik von Goethe bis zur Gegenwart, Frankfurt/M., 1996
- Dieter Kartschoke: Geschichte der deutschen Literatur im frühen Mittelalter, München 1990
- Axel Kutsch (Hrsg.): Zeit. Wort. Deutschsprachige Lyrik der Gegenwar, Weilerswist 2003
- Norbert Oellers, Robert Steegers: Weimar. Literatur und Leben zur Zeit Goethes, Stuttgart 2009
- Wulf Segebrecht, Christian Rößner: Das Deutsche Gedicht. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Frankfurt/M. 2005









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