Maori
Kurzeinführung
Die rund 400 000 Ureinwohner von Aotearoa („Land der langen weißen Wolke", ursprüngliche Maori-Bezeichnung für Neuseeland), die rd. 10% der neuseeländischen Bevölkerung stellen, sind nach jahrhundertelangen Auseinandersetzungen heute fast restlos in die britische Kulturgemeinschaft der Pakeha (weiße Europäer) eingegliedert. Manche Statistiken gehen von einem Bevölkerungsanteil der Maori von 14% aus. Bei den Zahlen ist jedoch zu berücksichtigen, dass man nicht als Maori geboren werden muss, um als solcher anerkannt zu werden. Um in der Statistik als Maori bezeichnet zu werden, reicht es aus sich mit der Kultur zu identifizieren. Unterstützt wird die steigende Zahl der Maori durch besondere Privilegien wie Beonderheiten im Wahlrecht und stärkere Ausbildungsplatzförderung. Der 1840 abgeschlossene Vertrag von Waitangi schloss die politische Inbesitznahme der Inseln durch Großbritannien formal ab und sicherte den Maori die Gleichstellung mit den Weißen zu. Nur mehr 5% des Landes befinden sich heute in den Händen des polynesischen Volkes. Berühmt sind die Gesichtstätowierungen der Maori mit Spiralmustern, ihre Plastik- und Reliefschnitzereien, der Nephrit-Brustschmuck sowie die Federmäntel aus Kiwi-Federn.
- Kurzeinführung
- Herkunft
- Ankunft der Europäer
- Der Vertrag von Waitangi
- Anglo-Maori Landkriege
- Entwicklung im 20. Jahrhundert
- Politisierung der Maori-Bewegung
Bibliografie:
- Alan Duff, Patricia Grace: Maori und Gesellschaft, Blankenburg 2000









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