Mecklenburg-Vorpommern
Küstenland an der Ostsee
Mecklenburg-Vorpommern ist das östlichste der drei Küstenländer Deutschlands. Sein Anteil an der Ostseeküste reicht im Westen fast bis zur Mündung der Trave und im Osten bis zur Neuwarper See, durch die die Grenze zu Polen verläuft. Die benachbarten Bundesländer sind im Süden Brandenburg und Niedersachsen, im Westen Schleswig-Holstein. Zu Mecklenburg-Vorpommern gehören auch mehrere unmittelbar vor der Küste gelegene Inseln, darunter Rügen als Deutschlands größte Insel sowie Poel, Hiddensee und Usedom, dessen östlicher Teil bereits in Polen liegt.
Mit einer Fläche von 23 173 km2 steht Mecklenburg-Vorpommern an sechster Stelle unter den Bundesländern, nach der Zahl der Einwohner - 2003 waren es 1,74 Millionen - jedoch erst an zehnter Stelle. Dies lässt schon erkennen, dass Mecklenburg-Vorpommern sehr dünn besiedelt ist. Mit seiner durchschnittlichen Bevölkerungsdichte von nur 76 Einwohnern auf 1 km2 steht Mecklenburg-Vorpommern an letzter Stelle unter allen Bundesländern. Landeshauptstadt ist Schwerin, das mit 98700 Einwohnern nach Rostock (199 000 E.) die zweitgrößte Stadt des Landes ist.
- Küstenland an der Ostsee
- Entstehung des Landes
- Von der Eiszeit geprägte Landschaften
- Seen in der Mecklenburgischen Seenplatte
- Flüsse, Sümpfe und Moore
- Die Küste Mecklenburg-Vorpommerns
- Bevölkerung
- Geschichte der Besiedlung
- Gewerbliche Wirtschaft
- Tourismus als Wirtschaftsfaktor
Bibliografie:
- Hanne Bahra: Mecklenburg-Vorpommern, Verlag C. J. Bucher, 2002
- Claudia Banck: Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns, DuMont Reise Verlag, 2002









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