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Meditation in Ost und West

Frühes Mönchtum: denken, sinnen, üben

Erst im Rückgriff auf den Ursprung des Wortes und sein Grundverständnis eröffnet sich der verbindliche Zugang zu dem heute vielerorts im Blick auf asiatische Meditationsformen erneuerten Verständnis von Meditation. In lateinischen Wörterbüchern wird Meditation hergeleitet von meditatio bzw. meditari (das seinerseits in Zusammenhang gebracht wird mit dem griech. "ich bin auf etwas bedacht, ich ersinne"; ahd. mezzon = ermessen). Der Begriffsumfang reicht vom Nachdenken über das Denken und Studieren zu praktischen Vorbereitungen (etwa auf den Ernstfall wie Krieg und Tod) und Vor- und Einübungen. Wenn im alten abendländischen Mönchtum die Rede von Meditation ist, zeigt sich eine auffallende Nähe zur Militärsprache sowie die Nähe zur Askese und zu Exerzitien. In der "Regula Benedicti" ist Meditation die Einübung in das Rezitieren der Psalmen im gemeinsamen Chorgesang. Körperliche wie geistige Übungen gehören zusammen, wie später die "Exercitia spiritualia" des Ignatius von Loyola (1535) eindrucksvoll beweisen.

  1. Frühes Mönchtum: denken, sinnen, üben
  2. Ziel der Meditation
  3. Reduzierung der Meditation im Christentum
  4. Bereicherung durch Yoga und Zen
  5. Christliche Meditationsweise
  6. Zenbuddhistische Meditationsweise
  7. Fragen des gemeinsamen Weges
  8. Profane Meditation
  9. Gefahr der Adaption an fremde Zwecke

Bibliografie:

  • Margit und Rüdiger Dahlke: Meditations Führer. Finden Sie die für Sie richtige Meditations-Methode. Darmstadt 1999
  • Victor N. Davich: Meditation. München 1999
  • Anthony DeMello: Mit Leib und Seele meditieren. Freiburg 1998
  • Gerhard Pohler: Grundwissen Meditation. Ursprünge - Formen - Praktische Übungen. Gütersloh 2001
  • Paul Wilson: Zur Ruhe kommen. Einfache Wege zur Meditation. Reinbek 1998
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