Medizin bei den Römern
Cato: fit durch Diät, Körpertraining und Hygiene

Gegen die griechischen Ärzte wetterte der alte Cato, nannte sie Schwindler und Mörder, schwor auf Kohl als Allheilmittel und schrieb sein Alter von 85 Jahren der altrömischen Diät und Körperübungen zu. Zur Heilkunde hatten die Römer bis dahin nur Diät- und Badekuren, Heilkräuterkenntnis und Wundbehandlung beigetragen.
Manche Seuche ist sicher durch den hohen Stand der öffentlichen Sauberkeit verhindert worden. Schon Tarquinius Priscus (*616 v. Chr., †578 v. Chr.) vollendete die Cloaca maxima, an die Private ihr Grundstück gegen Zahlung eines Cloacariums anschließen konnten. Später wurden Latrinen gebaut, die gegen Gebühr benutzt werden konnten. Durch Aquädukte wurde stets frisches Quellwasser herangeführt. Mit Kaltwasserwaschungen härtete sich der Römer ab. Kranken- und Sterbezimmer räucherte er mit Schwefel oder Helleborus (Nieswurz) oder Verbena (Eisenkraut) aus.
- Cato: fit durch Diät, Körpertraining und Hygiene
- Herkunft und Stand der Ärzte
- Leibärzte und Honorare
- Ärzteschulen
- Galen
- Heilmittel und Apotheken
Bibliografie:
- Artikel Medizin. In: Der neue Pauly. Enzyklopädie der Antike. Bd. 7, Stuutgart, Weimar 1999.
- Aufstieg und Niedergang der römischen Welt. Geschichte und Kultur Roms im Spiegel der neueren Forschung. Bd. 37, Teile 1-3: Philosophie, Wissenschaften, Technik (Medizin und Biologie), Berlin 1993-96
- Antje Krug: Heilkunst und Heilkult. Medizin in der Antike, München 21993
- Ernst Künzl: Medizinische Instrumente aus Sepulkralfunden der römischen Kaiserzeit, Pulheim 21983









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