Metalle
Vorkommen
In der Natur findet man die meisten Metalle als Erze (Oxide, Sulfide, Sulfate, Carbonate, Silicate usw.) und man muss sie aus diesen durch Reduktion gewinnen. In gediegener Form treten Metalle selten auf (z. B. Kupfer, Gold, Silber und Quecksilber). Metallkationen sind in geringen Mengen überall vertreten im Meerwasser, in anderen Gewässern, im Boden, in Pflanzen und im tierischen und menschlichen Organismus (Spurenmetalle). Im Organismus sind z.B. Natrium und Kalium an der Erregungsleitung im Nerv beteilgt. Calcium spielt eine wichtige Rolle bei der Muskelbewegung, im Stoffwechsel und beim Aufbau der Knochensubstanz. Viele Enzyme enthalten Metallionen wie Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer, Mangan und Molybdän in der prosthetischen Gruppe (z. B. Eisen im Hämoglobin).
Bibliografie:
- A.F. Holleman u.a.: Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 101. Auflage, Berlin 1995
- J. Gobrecht: Werkstofftechnik, Metalle, München 2001









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