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THEMEN

Metalle

Vorkommen

Etwa 80 % aller Elemente sind Metalle. Im Periodensystem nimmt der Metallcharakter innerhalb einer Periode von rechts nach links und innerhalb einer Gruppe von oben nach unten zu. Die Trennungslinie zwischen Metallen und Nichtmetallen verläuft in den Hauptgruppenelemnten in etwa von links oben vom Beryllium nach rechts unten zum Polonium.

In der Natur findet man die meisten Metalle als Erze (Oxide, Sulfide, Sulfate, Carbonate, Silicate usw.) und man muss sie aus diesen durch Reduktion gewinnen. In gediegener Form treten Metalle selten auf (z. B. Kupfer, Gold, Silber und Quecksilber). Metallkationen sind in geringen Mengen überall vertreten im Meerwasser, in anderen Gewässern, im Boden, in Pflanzen und im tierischen und menschlichen Organismus (Spurenmetalle). Im Organismus sind z.B. Natrium und Kalium an der Erregungsleitung im Nerv beteilgt. Calcium spielt eine wichtige Rolle bei der Muskelbewegung, im Stoffwechsel und beim Aufbau der Knochensubstanz. Viele Enzyme enthalten Metallionen wie Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer, Mangan und Molybdän in der prosthetischen Gruppe (z. B. Eisen im Hämoglobin).

  1. Vorkommen
  2. Metallbindung
  3. Eigenschaften
  4. Clusterverbindungen

Bibliografie:

  • A.F. Holleman u.a.: Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 101. Auflage, Berlin 1995
  • J. Gobrecht: Werkstofftechnik, Metalle, München 2001
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