Mount Everest
Im Überblick
Der Mount Everest im östlichen Himalaya erhebt sich 8846 Meter - nach neuesten Messungen 1999 bzw. 2005 - 8850 bzw. 8844 Meter über den Meeresspiegel und ist damit der höchste Gipfel der Erde. Er liegt im Nordosten Nepals auf der Grenze zu Tibet (China); die Staatsgrenze verläuft über den Gipfel. Die nächstgelegene Siedlung mit kleinem Flughafen ist das 3450 Meter hoch gelegene Namcha Bazar. Die Everestgruppe zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Häufung von über 8000 Meter hohen Bergriesen aus. Cho Oyu (8189 Meter), Lhotse (8516 Meter) und Makalu (8470 Meter) sind die höchsten der Nachbargipfel des Mount Everests. Das Gebiet wird von mächtigen Gletschern wie dem Barun-Gletscher, dem Kangshung-Gletscher und dem Rongbuk-Gletschersystem durchzogen. Während die Südseite der Himalayakette reichlich Niederschlag erhält, ist der Norden recht trocken.
Erst 1865 erhielt der Berg zu Ehren des ersten Leiters der großen Vermessung Indiens den Namen Mount Everest. Dieser englische Name hat sich rasch allgemein durchgesetzt. Daneben sind aber weiterhin auch andere Namen in Gebrauch, so z.B. sein alter tibetischer Name Chomolungma, was soviel wie „Göttin-Mutter der Erde“ bedeutet. In Nepal und Indien wurde ihm der Name Sagarmatha gegeben, zu deutsch die „Himmelskönigin“.
- Im Überblick
- Entstehung des Gebirgsmassivs
- Vermessung des Mount Everest
- Bezwingung des höchsten Gipfels der Erde
- Jüngere Expeditionen
Bibliografie:
- Jon Krakauer: In eisige Höhen. Das Drama am Mount Everest, München, 5. Auflage 2006
- Reinhold Messner: Mount Everest. Expedition zum Endpunkt, München 2003
- Sherry B. Ortner: Die Welt der Sherpas. Leben und Sterben am Mount Everest, Bergisch Gladbach 2000







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