Muhammad Ali
Kurzbiografie
- Name: Muhammad Ali, eigtl. Cassius Marcellus Clay
- geboren am: 17.1.1942
- geboren in: Louisville / Kentucky
- US-amerikanischer Boxer
Mit 18 Jahren erringt Cassius Clay bei der Olympiade in Rom seine erste Goldmedaille im Halbschwergewicht. Noch im selben Jahr wird er Berufsboxer. Bei der Weltmeisterschaft 1964 zwingt er Sonny Liston, den Titelverteidiger im Schwergewicht, in die Knie. Kurz darauf gibt er seinen Übertritt zum Islam bekannt und tritt der extremistischen Sekte Black Muslims bei. Ab diesem Zeitpunkt nennt er sich Muhammad Ali. Neunmal verteidigt er seinen Titel, unter anderem auch 1966 in Frankfurt/Main gegen den Deutschen Karl Mildenberger. Als er 1967 aus religiösen und pazifistischen Gründen den Kriegsdienst in der amerikanischen Armee verweigert, wird ihm der WM-Titel aberkannt und der Prozess gemacht. 1970 nimmt er sein Boxtraining wieder auf und bereits ein Jahr später steht er wieder im Ring gegen Joe Frazier. Im März 1971 muss er im New Yorker Madison Square Garden seine erste WM-Niederlage einstecken. Im legendären Kampf gegen George Foreman holt er sich 1974 in Kinshasa seinen Titel zurück. 1975 findet der Herausforderungskampf gegen Frazier statt, den er gewinnt. Mit 33 Jahren ist er jetzt auf dem Gipfel seines Ruhms angelangt. Seinen letzten WM-Sieg erreicht er 1978 gegen Leon Spinks. Das letzte Mal steigt er 1981 in den Ring.
Seit 1986 ist er in vierter Ehe mit Lonnie verheiratet und lebt in Michigan. Obwohl Muhammad Ali am parkinsonschen Syndrom erkrankt ist, unternimmt er immer noch zahlreiche Reisen. Es war ein international beachtetes Ereignis, als er 1996 in Atlanta das olympische Feuer entzündete.
Bibliografie:
- Hana Y Ali: Muhammad Ali. Mit dem Herzen eines Schmetterlings. Meine Gedanken zum Leben, 2005
- Thomas Hauser: Muhammad Ali. The Lost Legacy, 2005
- Jan Ph. Reemtsma: Mehr als ein Champion. Über den Stil des Boxers Muhammad Ali, 1995
- Arlene Schulman: Muhammad Ali, 2005









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