Nationalpark Ichkeul
Fakten:
| Naturdenkmal: | ein in der Regenzeit bis zu 126 qkm großes, ehemaliges Jagdgebiet; permanenter Brackwassersee und bewaldetes Massiv Djebel Ichkeul; 85 qkm Wasserfläche sowie 28 qkm Marschland und Feuchtgebiete; seit 1996 auf der »Roten Liste« des gefährdeten Welterbes wegen Dammbauten, die die zunehmende Versalzung des Gewässers - im Sommer 38-45 g/l - fördern, wegen des eingetretenen Verlustes von Ried sowie wegen des dramatischen Rückgangs und Ausbleibens u. a. von Purpurhühnern und Weißkopfruderenten |
| Kontinent: | Afrika |
| Land: | Tunesien |
| Ort: | südwestlich von Bizerte |
| Ernennung: | 1980 |
| Bedeutung: | der letzte See einer einst bestehenden nordafrikanischen Seenkette und wichtiger Rast- und Nistplatz für Hunderttausende von Zugvögeln |
| Flora und Fauna: | 229 Tierarten und 500 Pflanzenarten; Johannisbrotbäume, Mastixbäume, Wolfsmilchgewächse, Zyklamen, Olivenbäume, Pistaziensträucher, Feigenopuntien; Lebensraum für Schmutzgeier, Turmfalken, Kalander und Diademrotschwanz; die Wasserflächen und Feuchtgebiete Überwinterungsort für zahlreiche Entenarten wie Tafel-, Pfeif-, Spieß-, Schnatter- und Reiherenten, für Kuh-, Grau- und Seidenreiher, Fischadler, Flamingos, Bekassinen sowie Stelzenläufer; unter den beobachteten Säugetieren Schakale und Wasserbüffel |
Daniela Schetar
M. A., Jg. 1955, Ethnologin, Tätigkeit als freie Reisejournalistin für die Verlage Polyglott, Dumont, Bruckmann und »Die Zeit«, Veröffentlichungen zum Maghreb und südlichen Afrika
M. A., Jg. 1955, Ethnologin, Tätigkeit als freie Reisejournalistin für die Verlage Polyglott, Dumont, Bruckmann und »Die Zeit«, Veröffentlichungen zum Maghreb und südlichen Afrika









0 Kommentare