Nationalpark Kokosinsel (Isla del Coco)
Fakten
| Naturdenkmal: | mit Meeresschutzgebiet 997 km2, Insel von 24 km2, die einzige im Ostpazifik mit feucht-tropischem Regenwald, im Zentrum der vulkanischen Cocos Ridge gelegen, die von den Galápagos-Inseln bis nach Zentralamerika reicht; zwischen 1684 und 1821 legendäre Schatz- und Pirateninsel, die mit den Namen von William Davis, William Thompson und Benito Bonito verbunden ist, vermutlich seit 1821 Versteck für den Kirchenschatz von Lima, 1872-74 als Gefängnisinsel genutzt |
| Kontinent: | Amerika |
| Land: | Costa Rica |
| Ort: | 555 km westlich von Puntarenas |
| Ernennung: | 1997 |
| Bedeutung: | ein ideales Laboratorium zum Studium biologischer Entwicklungen im Ostpazifik |
| Flora und Fauna: | 87 Vogelarten, darunter der "Cocos-Island-Kuckuck" (Coccyzus ferrugineus), aber auch Rotfuß- und Brauntölpel, Bindenfregattvogel sowie Noddiseeschwalbe, 2 nur auf dieser Insel beheimatete Reptilien wie die Kugelfingergeckoart Sphaerodactylus pacificus, 57 Krusten- und über 500 Weichtiere, 305 Fischarten, darunter auch Hammerhai, Walhai und Manta; Korallenriff mit 32 Korallenarten; aufgrund des Auftretens von El Niño 1982/83 Vernichtung von 90% der Korallen, 362 Insektenarten, darunter die Spinnenart Wendilgarda galapagensis; bei 7000 mm Niederschlag im Jahr tropische Regenwaldvegetation mit 70 nur auf dieser Insel beheimateten Pflanzenarten, u.a. Huriki (Sacoglottis holdridgei) und Cecropia pittieri |
Ulrich Fleischmann
Prof. Dr. phil., Jg. 1938, Universitätsdozent am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin, Veröffentlichungen zur Karibik, zu Lateinamerika und zur Iberischen Halbinsel
Prof. Dr. phil., Jg. 1938, Universitätsdozent am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin, Veröffentlichungen zur Karibik, zu Lateinamerika und zur Iberischen Halbinsel







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