Oberösterreich
Im Überblick
Mit einer Fläche von 11 982 km2 steht Oberösterreich an vierter Stelle unter den neun Bundesländern der Republik Österreich. Es nimmt den Norden des Landes ein und erstreckt sich beiderseits der Donau. Nördlich der Donau wird Oberösterreich im Westen vom Bayerischen Wald und im Osten vom Weinsberger Wald begrenzt. Südlich der Donau wird das Land im Westen von Inn und Salzach, im Osten von der Enns begrenzt. Nach diesen Fluss wurde das ganze Gebiet bis ins 19. Jahrhundert hinein als “Österreich ob der Enns“ bezeichnet.
Im Westen grenzt Oberösterreich an Bayern, im Norden an die Tschechische Republik, im Osten an Niederösterreich und im Süden an die Bundesländer Salzburg und Steiermark.
Nach der Zahl der Einwohner - nach der Volkszählung von 2001 waren es 1,377 Millionen - steht Oberösterreich an dritter Stelle unter den österreichischen Bundesländern. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte von fast 115 Einwohnern auf 1 km2 liegt deutlich über dem Durchschnitt für die gesamte Republik (95,8).
Innerhalb Oberösterreichs ist die Bevölkerung sehr ungleich verteilt. Dünn besiedelt sind der Norden und der Süden, während die dazwischen liegende Zone mit dem Donautal und dem Alpenvorland relativ dicht besiedelt ist. Die größte Bevölkerungskonzentration weist Oberösterreich längs der Donau, und zwar vor allem im Ballungsraum der Hauptstadt Linz (183 500 Einwohner) und den Nachbarstädten Traun (23 500) und Leonding (22 200) auf.
Unter den übrigen Städten ragen Wels mit über 56 000 Einwohnern und Steyr mit fast 40 000 Einwohnern hervor, während Braunau, Ansfelden, Bad Ischl und Gmunden jeweils nur zwischen 13 000 und 16 000 Einwohner haben.
- Im Überblick
- Landschaftliche Gliederung Oberösterreichs
- Wirtschaft Oberösterreichs
- Tourismus in Oberösterreich
Bibliografie:
- Ludwig Laher (Hrsg.): Oberösterreich, Wieser Verlag, 2004
- Josef Pühringer, Erich P. Klement (Hrsg.): Netzwerk Zukunft. Innovative Strategien für ein modernes Oberösterreich, Trauner Verlag, 2003
- Barabara Sternthal: Oberösterreich/Upper Austria, Verlag Ch. Brandstätter, 2003







0 Kommentare