Olympische Winterspiele 2006 in Turin
Sport-Highlight des Jahres
Sechzehn Tage, fünfzehn Disziplinen, 2500 teilnehmende Athleten, vierundachtzig zu vergebende Goldmedaillen: Vom 10. bis zum 26. Februar 2006 stritten die Athleten bei den XX. Olympischen Winterspielen in Turin (Italien) wieder um die höchste Ehre in ihren Disziplinen. Neben der Fußball-WM im Sommer das sportliche Großereignis des Jahres. Eröffnungs- und Schlussfeier der Olympischen Spiele fanden im Olympia-Stadion von Turin statt. Die Spiele wurden aber nicht nur in Turin ausgetragen. Die Wettbewerbe, die nicht in den zahlreichen Eissporthallen der Stadt stattfinden konnten, zogen in die Berge der Piemonter Alpen um den Skiort Sestriere. Es gab insgesamt drei olympische Dörfer. Eines befand sich in Turin, zwei weitere in den Bergen bei Sestriere und Bardonecchia. Italien feierte sich und Turin. Vor rund 35 000 Zuschauern im Stadio Olimpico ließen die Gastgeber zum Abschluss beim "Carnevale italiano" noch einmal die Puppen tanzen.

"Wir sagen ein herzliches Dankeschön an Italien, Piemont und Turin. Es waren wahrhaft großartige Olympische Spiele", so Jacques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), am Ende der zweiten Winterspiele in Italien. Deutschland hatte besonderen Grund zum Jubeln. Mit elf Gold, zwölf Silber- und sechs Bronzemedaillen konnte sich Deutschland an die Spitze der Länderwertung setzen. Als erster Deutsche kehrte Michael Greis (Biathlon) aus Nesselwang mit drei Goldmedaillen heim.
Das Motto der Olympischen Winterspiele 2006 lautete "Passion lives here", was übersetzt so viel bedeutet wie "Hier lebt die Leidenschaft".









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