Ostwestfalen
Lage und Abgrenzung Ostwestfalens
Unter Ostwestfalen versteht man den östlichsten Teil des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die Benennung ist erst in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg aufgekommen, nachdem das Land Nordrhein-Westfalen gebildet worden war. Dabei wurde das Land Lippe, das aus dem Fürstentum Lippe (-Detmold) hervorgegangen war, dem neuen Bundesland im Osten angegliedert. Diese Gebiete wurden zusammen mit dem einstigen Regierungsbezirk Minden der früheren preußischen Provinz Westfalen als Regierungsbezirk Detmold verwaltungsmäßig zusammengefasst. In der Regel ist das gesamte Gebiet des Regierungsbezirks Detmold gemeint, wenn von Ostwestfalen die Rede ist.
Allerdings sind hierin auch Gebiete eingeschlossen, die wie das einstige Fürstentum Lippe historisch gesehen nicht zu Westfalen gehören. Ostwestfalen ist deshalb als Kurzbezeichnung für die Region zu verstehen, die im offiziellen Sprachgebrauch die Bezeichnung Ostwestfalen-Lippe (abgekürzt als OWL) trägt.
- Lage und Abgrenzung Ostwestfalens
- Gliederung und Bevölkerungsverteilung
- Die Landschaften Ostwestfalens
- Mildes Klima
- Bielefeld, das städtische Zentrum Ostwestfalens
- Paderborn, die alte Bischofsstadt
- Detmold, Hauptstadt mit Tradition
- Gewerbereiche Mittelstädte und Kurorte
- Tourismus in Ostwestfalen
Bibliografie:
- Ulrich Grossmann: Ostwestfalen und Soester Boerde. Kunstreiseführer, Petersberg 2007
- Ostwestfalen - ganz oben in NRW, München, 3. Auflage 2005









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