Passatwinde
Im Überblick
Die Passate sind unterschiedlich stark ausgeprägte Winde, die sich auf das Klima der gesamten Tropen und der angrenzenden Subtropen auswirken. Nahe der Erdoberfläche wehen die Passate der Nordhalbkugel aus nordöstlicher Richtung, die Passate der Südhalbkugel jedoch aus südöstlicher Richtung zum Äquator hin. Ihr Einflussbereich erstreckt sich im Wesentlichen auf die Zone zwischen etwa 35° nördlicher und südlicher Breite, wobei die äquatornahe Zone mit ihrer vorherrschenden Windstille ausgenommen bleibt. Ihre größte Stärke und Beständigkeit weisen die Passate über den Ozeanen auf.
In der Zeit der Segelschifffahrt waren die Passate als regelmäßig zuverlässig wehende Winde von großer Bedeutung für den Seeverkehr - vor allem zwischen Europa und der Karibik bzw. Südamerika. Ihren Namen erhielten sie, weil sie eine relativ rasche Passage (d. h. Überfahrt) nach Westen ermöglichten.
- Im Überblick
- Das Passatsystem als Teil der planetarischen Zirkulation
- Subtropenhochs als Wurzelzonen der Passate
- Zusammenströmen der Passate am Äquator
- Innertropische Konvergenzzone
- Labile und stabile Schichtung der Passatluft
- Passatinversion als Sperrschicht
- Einfluss von Meeresströmungen auf das Passatklima
- Der Passat als Regenbringer
- Regenarme Rossbreiten
Bibliografie:
- Richard Scherhag, Wilhelm Lauer: Klimatologie, Braunschweig 1993
- Christian Dietrich Schönwiese: Klimatologie, Stuttgart, 2. Auflage 2003
- Wolfgang Weischet: Einführung in die Allgemeine Klimatologie, Berlin, 6. Auflage 2002









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