Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quäker)
Einführung
Die Quäker sind eine im 17. Jahrhundert entstandene religiöse Bewegung, deren zentrales Anliegen darin besteht, den persönlichen Glauben aktiv in konkretes Handeln umzusetzen. Sie kennen keine religiösen Dogmen, Bekenntnisse oder christliche Rituale wie Taufe und Abendmahl, sondern lassen sich in Worten, Taten und Gedanken von einem "inneren Licht" leiten. Die Bewegung nennt sich offiziell "Religiöse Gesellschaft der Freunde", im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich jedoch schon früh die Bezeichnung "Quäker" eingebürgert, die ursprünglich als Spottname gedacht war und sich auf die physischen Veränderungen mancher in Ekstase versunkener Gläubiger während der Andacht bezog (Ableitung von dem englischen Wort 'to quake' = zittern, beben). Im Folgenden wird der Einfachheit halber dieser Begriff benutzt.
- Einführung
- Ursprung und Geschichte der Quäker
- Religiöse Grundgedanken
- Aufgaben, Projekte und Organisationen einst und jetzt
Bibliografie:
- Claus Bernet: Leben zwischen evangelischer Theologie und Quäkertum. In: Materialdienst des Konfessionskundlichen Instituts Bensheim. Bensheim Bd 59, 2008, S. 29-35
- Katharina Provinski, Ilse Wandrowsky: Die religiöse Gesellschaft der Freunde (Quäker), Bad Pyrmont 2002
- Inge Specht: "Soziale Zeugnisse der Quäker." Religiöse Gesellschaft der Freunde, 1997









0 Kommentare